- 16.02.2013, 09:25:48
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FPÖ: Hofer: Staat soll sich nicht von Behinderteneinstellung "freikaufen" dürfen
Heinisch-Hosek in der Pflicht, einen starken Beitrag des Bundes gegen Behinderten-Arbeitslosigkeit zu leisten
Utl.: Heinisch-Hosek in der Pflicht, einen starken Beitrag des
Bundes gegen Behinderten-Arbeitslosigkeit zu leisten =
Wien (OTS) - Der freiheitliche Behindertensprecher NAbg. Norbert
Hofer fordert, im öffentlichen und halböffentlichen Bereich das
System des Freikaufens durch Ausgleichstaxen zu beenden und eine
Einstellungspflicht vorzusehen. "Arbeitsplätze, die nicht wie im
Behinderteneinstellungsgesetz vorgesehen mit begünstigten behinderten
Arbeitnehmern besetzt werden, müssen freigehalten werden", erklärt
Hofer in Anbetracht der zurückgegangenen Zahl im öffentlichen Dienst
beschäftigter Behinderter. Der Bund habe eine besondere
Verantwortung, denn: "Die Arbeitslosigkeit bei behinderten
Arbeitnehmern hat ein Rekordhoch erreicht."
Besonders stark betroffen von der Behinderten-Arbeitslosigkeit sind
Frauen. Die Zahl stieg seit 2006 von 10.000 auf aktuell etwa 15.000.
Hofer: "Hier fordere ich die Frauen- und Beamtenministerin
Heinisch-Hosek auf, sich verstärkt einzusetzen."
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