FPÖ: Hofer: Staat soll sich nicht von Behinderteneinstellung "freikaufen" dürfen

Heinisch-Hosek in der Pflicht, einen starken Beitrag des Bundes gegen Behinderten-Arbeitslosigkeit zu leisten

Wien (OTS) - Der freiheitliche Behindertensprecher NAbg. Norbert Hofer fordert, im öffentlichen und halböffentlichen Bereich das System des Freikaufens durch Ausgleichstaxen zu beenden und eine Einstellungspflicht vorzusehen. "Arbeitsplätze, die nicht wie im Behinderteneinstellungsgesetz vorgesehen mit begünstigten behinderten Arbeitnehmern besetzt werden, müssen freigehalten werden", erklärt Hofer in Anbetracht der zurückgegangenen Zahl im öffentlichen Dienst beschäftigter Behinderter. Der Bund habe eine besondere Verantwortung, denn: "Die Arbeitslosigkeit bei behinderten Arbeitnehmern hat ein Rekordhoch erreicht."

Besonders stark betroffen von der Behinderten-Arbeitslosigkeit sind Frauen. Die Zahl stieg seit 2006 von 10.000 auf aktuell etwa 15.000. Hofer: "Hier fordere ich die Frauen- und Beamtenministerin Heinisch-Hosek auf, sich verstärkt einzusetzen."

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