- 13.02.2013, 13:53:32
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Wirtschaftspolitischer Aschermittwoch II: Leitl: Reichensteuer steht drauf, Mittelstandssteuer steckt drinnen
Leitl: Höhere Eigentumssteuern sind Diebstahl - Erneuern statt besteuern - Jank: Wirtschaftsstandort Wien büßt aufgrund hoher Steuerbelastung immer mehr Attraktivität ein
Utl.: Leitl: Höhere Eigentumssteuern sind Diebstahl - Erneuern statt
besteuern - Jank: Wirtschaftsstandort Wien büßt aufgrund hoher
Steuerbelastung immer mehr Attraktivität ein =
Wien, 13. Februar 2013 (OTS/Text) - Im Rahmen seiner
Aschermittwochs-Rede richtete Wirtschaftsbund-Präsident Christoph
Leitl scharfe Worte gegen den ständigen Ruf nach neuen Vermögens- und
Eigentumssteuern. "Reichensteuer steht drauf, Mittelstandssteuer
steckt drinnen", betonte Leitl, der die sogenannte
"Verteilungsgerechtigkeit" als "Mogelpackung" entlarvte. "Abgesehen
davon, dass die Einführung von Vermögens-, Erbschafts- und
Schenkungssteuern nur einen Bruchteil der propagierten Summen
einbringen würde, wurden die potenziellen Einnahmen aus diesen
Belastungssteuern bereits mehrfach ausgegeben - Ob es sich um
Finanzlöcher bei Bildung, Gesundheit oder Infrastruktur handelt - das
ist unehrlich und verantwortungslos", so Leitl, der mit aller
Deutlichkeit betonte: "Wir sagen klar: Höhere Eigentumssteuern sind
Diebstahl." ****
Auch Wirtschaftsbund-Wien Obfrau Brigitte Jank sparte nicht mit
Kritik an der enormen Steuerbelastung, durch die der
Wirtschaftsstandort Wien immer mehr Attraktivität einbüßt. "Wer
zusätzliche Belastungen einführen will, schadet den regionalen
Unternehmen, die bereits mit der immer stärker werdenden Konkurrenz
zu kämpfen haben", so Jank, die verdeutlicht, dass durch eine
Steuerentlastung 11.000 neue Arbeitsplätze geschaffen werden könnten.
"Wir müssen den Wirtschaftsstandort Wien wieder für internationale
Headquarters attraktiv machen. Eine spürbare Reduzierung der enormen
Steuerbelastung ist eine der Voraussetzung dafür."
"Statt sanieren nur kassieren scheint das Motto jener zu lauten, die
lieber erneut in die Kassen des Mittelstandes greifen, anstatt mit
uns Reformen umzusetzen", so Leitl, der daraufhin weist, dass der
Mittelstand und die heimischen Unternehmen seit 1.1.2013 bereits
durch zusätzliche Steuerleistungen betroffen sind. "Jeder muss seinen
Beitrag zur Budgetkonsolidierung leisten. Mit der Solidarabgabe und
der neuen Vermögenszuwachssteuer kommt die Wirtschaft ihrem Beitrag
bereits nach. Doch nun wird schon wieder nach neuen Steuern gerufen.
Erneuern statt besteuern muss unser aller Motto lauten", betonte
Leitl abschließend.
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