Wirtschaftspolitischer Aschermittwoch II: Leitl: Reichensteuer steht drauf, Mittelstandssteuer steckt drinnen

Leitl: Höhere Eigentumssteuern sind Diebstahl - Erneuern statt besteuern - Jank: Wirtschaftsstandort Wien büßt aufgrund hoher Steuerbelastung immer mehr Attraktivität ein

Wien, 13. Februar 2013 (OTS/Text) - Im Rahmen seiner Aschermittwochs-Rede richtete Wirtschaftsbund-Präsident Christoph Leitl scharfe Worte gegen den ständigen Ruf nach neuen Vermögens- und Eigentumssteuern. "Reichensteuer steht drauf, Mittelstandssteuer steckt drinnen", betonte Leitl, der die sogenannte "Verteilungsgerechtigkeit" als "Mogelpackung" entlarvte. "Abgesehen davon, dass die Einführung von Vermögens-, Erbschafts- und Schenkungssteuern nur einen Bruchteil der propagierten Summen einbringen würde, wurden die potenziellen Einnahmen aus diesen Belastungssteuern bereits mehrfach ausgegeben - Ob es sich um Finanzlöcher bei Bildung, Gesundheit oder Infrastruktur handelt - das ist unehrlich und verantwortungslos", so Leitl, der mit aller Deutlichkeit betonte: "Wir sagen klar: Höhere Eigentumssteuern sind Diebstahl." ****

Auch Wirtschaftsbund-Wien Obfrau Brigitte Jank sparte nicht mit Kritik an der enormen Steuerbelastung, durch die der Wirtschaftsstandort Wien immer mehr Attraktivität einbüßt. "Wer zusätzliche Belastungen einführen will, schadet den regionalen Unternehmen, die bereits mit der immer stärker werdenden Konkurrenz zu kämpfen haben", so Jank, die verdeutlicht, dass durch eine Steuerentlastung 11.000 neue Arbeitsplätze geschaffen werden könnten. "Wir müssen den Wirtschaftsstandort Wien wieder für internationale Headquarters attraktiv machen. Eine spürbare Reduzierung der enormen Steuerbelastung ist eine der Voraussetzung dafür."

"Statt sanieren nur kassieren scheint das Motto jener zu lauten, die lieber erneut in die Kassen des Mittelstandes greifen, anstatt mit uns Reformen umzusetzen", so Leitl, der daraufhin weist, dass der Mittelstand und die heimischen Unternehmen seit 1.1.2013 bereits durch zusätzliche Steuerleistungen betroffen sind. "Jeder muss seinen Beitrag zur Budgetkonsolidierung leisten. Mit der Solidarabgabe und der neuen Vermögenszuwachssteuer kommt die Wirtschaft ihrem Beitrag bereits nach. Doch nun wird schon wieder nach neuen Steuern gerufen. Erneuern statt besteuern muss unser aller Motto lauten", betonte Leitl abschließend.

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