• 13.02.2013, 13:48:40
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Leitls Aschermittwochs-Appell: Do not wait! Act! - Österreich wieder an die Spitze bringen

Jank: Rot-Grün belastet Wiener Unternehmen mit 100 Millionen Euro - Wirtschaftsbund fordert Wachstumsimpulspaket für mehr Wirtschaftswachstum - Europa ist unsere Lebensversicherung

Leitls Aschermittwochs-Appell: Do not wait! Act! - Österreich
wieder an die Spitze bringen

Utl.: Jank: Rot-Grün belastet Wiener Unternehmen mit 100 Millionen
Euro - Wirtschaftsbund fordert Wachstumsimpulspaket für mehr
Wirtschaftswachstum - Europa ist unsere Lebensversicherung =

Wien, 13. Februar 2013 (OTS/Text) - "Ein Unternehmer ist jemand, der
sich in einer Welt der Unsicherheit wohlfühlt, Risiken erkennt und
Chancen nützt", betont Wirtschaftsbund-Präsident Christoph Leitl am
Beginn seiner wirtschaftspolitischen Aschermittwochsrede, die ganz im
Zeichen der Neuorientierung gestanden ist, aber auch der
Nachdenklichkeit. Etwa bei der Frage, wie man den Standort Österreich
sichern kann: "Österreich steckt in der Durchschnittsfalle! Aber wer
sich immer nur am Durchschnitt orientiert, wird nie zu den Besten
gehören, sondern er wird zum Nachzügler", stellt Leitl klar. Und was
macht Wien: "100 Millionen Euro zusätzliche Belastung sind in dieser
kurzen Zeit der Rot-Grünen Regierung für Wiener Unternehmen
entstanden. Ihr habt genug Schaden angerichtet!", findet der
Wirtschaftsbund-Präsident scharfe Worte für die linke
Stadtre-gierung. ****

Auch Wiens Wirtschaftsbund-Obfrau Brigitte Jank kritisiert die
Rot-Grüne Wirtschaftspolitik in Wien und warnt vor einer Abwanderung
der Betriebe: "Erfolgreiches Wirtschaften in Wien ist schwieriger
geworden", bedauert Jank. "Neben den stark gestiegenen Gebühren
belasten enorme bürokratische Hürden das unternehmerische
Alltagsleben. Bestes Beispiel hierfür ist das Parkpickerl, das neben
den Kosten den Aufwand für die Antragsstellung in die Höhe getrieben
hat. Stattdessen sollte Wien endlich die längstfälligen Reformen im
Bereich Verwaltung umsetzen und die Wiener Betriebe entlasten."

"Es tut sich viel in der Welt", so Leitl, und weiter: "China ist
erstmals die größte Handelsmacht der Welt - noch vor den USA. In 17
Jahren werden sie so stark sein, wie der Westen. Wenn wir weiter über
Unsinnigkeiten, wie Arbeitszeitverkürzung und Einschränkung der
Teilzeitjobs, reden, werden sie keine 17 Jahre brauchen, um uns zu
überholen. Die USA benützen den Fahrstreifen, Asien nutzt die
Überholspur und Europa steht am Pannenstreifen. Do not wait! Act!
muss daher unser Motto lauten", betont Leitl. Man müsse Ideen, wie
jene des Freihandelsabkommen mit den USA aufgreifen und umsetzen, und
auf den Euro vertrauen, um nicht von Asien überholt zu werden: "Der
Euro ist eine starke Währung und auf dem besten Wege zur zweiten
Weltwährung zu werden", stellt Wirtschaftsbund-Präsident Leitl klar.
Europa brauche neue Visionen und neue Ziele: "Wir müssen Wohlstand
sichern und internationale Finanzspekulation abwehren, denn
Österreich kann nur erfolgreich sein, wenn Europa erfolgreich ist.
Europa ist unsere Lebensversicherung. Ohne EU wären wir eine leichte
Beute der Anderen! Wir müssen zusammen halten und die EU stärken,
nicht schwächen!"

Leitl fordert daher ein Wachstumsimpulspaket für Österreich, "da wir
in der Eurozone schrumpfen und im Inland fast verzweifelt um Wachstum
kämpfen". Dazu brauche es drei wichtige Instrumente, um Investitionen
zu stimulieren: Den Handwerkerbonus, die Investitionszuwachsprämie
und eine verdoppelte Forschungsprämie für den Bereich Erneuerbare
Energie und Umwelttechnologie. "Dafür gebe ich der Bundesregierung
eine Geld-zurück-Garantie, denn diese Maßnahmen werden dem Budget
mehr bringen, als sie kosten", verdeutlicht Leitl.

Österreich rasselt in allen Rankings nach unten. Andere Länder seien
- etwa bei den Universitäten - besser geworden, während "wir mit
Masse statt Klasse schwächer geworden sind. Bei den PISA-Studien sind
wir bereits im Keller", betont Leitl. Zinsen auf Schulden
verhinderten Zukunftsvisionen, Fachkräfte werden weniger und
exorbitante Lohnnebenkosten seien Kaufkrafträuber. Der
Wirtschaftsbund-Präsident will sich zur Sicherung des Standortes auf
die typischen österreichischen Tugenden verlassen: "Kreativität und
Kombinationsgabe verschiedener Fachgebiete. Österreich müsse jene
Instrumente einsetzen, die es hat: Den Erfindergeist umsetzen in
Anwendungen, die die Welt braucht, und schnell sein. "Verbinden wir
das mit unseren Stärken: Vertrauen schaffen, nachhaltig operieren und
menschlich sein. Dann kann uns in dieser globalen Welt der Erfolg
nicht streitig gemacht werden!"

Bild(er) zu dieser Aussendung finden Sie im AOM / Originalbild-Service
sowie im OTS-Bildarchiv unter http://bild.ots.at

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