- 13.02.2013, 12:57:04
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Kössl: Drogenmissbrauch ist kein Kavaliersdelikt
Prävention steht im Mittelpunkt der Anti-Drogenstrategie des BMI - Weg von reiner Versorgung, hin zu mehr Therapieplätzen
Utl.: Prävention steht im Mittelpunkt der Anti-Drogenstrategie des
BMI - Weg von reiner Versorgung, hin zu mehr Therapieplätzen =
Wien, 13. Februar 2013 (ÖVP-PK) "Drogenmissbrauch ist kein
Kavaliersdelikt", so ÖVP-Sicherheitssprecher Günter Kössl.
"Innenministerin Johanna Mikl-Leitner setzt mit der Einführung von
Haartests zum Nachweis von Drogenkonsum einen wichtigen Schritt in
Richtung mehr Prävention sowie Sicherheit für alle
Verkehrsteilnehmer. Von zentraler Bedeutung ist, dass durch die
Ergebnisse von Haartests der Drogenkonsum besser nachweisbar ist.
Denn bei diesem Testverfahren kann gegenüber den bisher verwendeten
Harntests länger nachgewiesen werden, ob die betreffende Person
Drogen konsumiert hat", erklärt Kössl und stellt klar: "Es geht
nicht darum, mit einem Haartest nachzuweisen, ob die betroffene
Person ein Fahrzeug unter Drogeneinfluss gelenkt hat. Sicher wird
aber ein drohender Haartest viele davon abhalten, sich unter
Drogeneinfluss hinters Steuer zu setzen. Viel wichtiger ist aber:
Es ergibt sich die Möglichkeit bei Betroffenen schneller präventiv
zu handeln und einzugreifen." Gerade bei Jugendlichen sieht der
Sicherheitssprecher Handlungsbedarf: "Wir können und dürfen es
nicht zulassen, dass junge Menschen zunehmend in den Drogenkonsum
abrutschen und sich damit viele Chancen und Möglichkeiten verbauen.
Es ist nicht das Ziel, von vornherein zu verurteilen oder
anzuprangern, sondern früh genug entsprechende Gegenmaßnahmen zu
ergreifen." ****
"Der Einsatz von Haartests ist nur einer von fünf Punkten aus
der Anti-Drogenstrategie des Innenministeriums, um dem steigenden
Drogenkonsum Herr zu werden", betont der Sicherheitssprecher. Auch
der Einsatz von Drogenersatzstoffen sei derzeit nicht optimal
geregelt, denn viel zu oft werde ein Suchtkranker nur mit Substitol
versorgt, erhalte aber keine entsprechende Betreuung und Therapie.
"Das Ziel muss sein: Weg von der reinen Versorgung mit
Ersatzstoffen, hin zu mehr Therapieplätzen und menschlicher
Betreuung", ist Kössl überzeugt und hält abschließend fest: "Die
Innenministerin setzt mit der Anti-Drogenstrategie die richtigen
Schritte. Die präventiven Maßnahmen stehen im Mittelpunkt der
Überlegungen."
Rückfragehinweis: ÖVP Bundespartei, Abteilung Presse und Medien,
Tel.:(01) 401 26-420; Internet: http://www.oevp.at
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