LH Dörfler: Heimische Wasserreserven dürfen nicht zum Spielball von Großkonzernen und Spekulanten werden

Kärntner Position zur Sicherung des heimischen Wassers findet Konsens in Landehauptleutekonferenz - Regierung muss sicherstellen: Kein Ausverkauf der Wasserreserven

Klagenfurt (OTS/LPD) - Als ausgesprochen positiv bezeichnete heute, Mittwoch, Landeshauptmann Gerhard Dörfler, dass seine Landeshauptleute-Kollegen ebenfalls für den Erhalt des heimischen Wassers eintreten. Mittels eines Umlaufbeschlusses der Landeshauptleutekonferenz wird nämlich die Bundesregierung aufgefordert, sich auf europäischer Ebene gegen den Richtlinienvorschlag über die Konzessionsvergabe auszusprechen und damit dem Ausverkauf des Wassers einen Riegel vorzuschieben.

In der letzten Sitzung der Kärntner Landesregierung wurde bereits eine von Dörfler eingebrachte Resolution zur nachhaltigen Sicherung der heimischen Wasserreserven beschlossen. "Durch den Beschluss der EU-Konzessionsrichtlinie, die die Privatisierung unter anderem der Wasserversorgung regeln soll, besteht die Gefahr eines Ausverkaufes des heimischen Wassers. Diese Regelung muss verhindert werden, damit das Österreichische Wasser durch einen Ausverkauf nicht zum Spielball von Großkonzernen und Spekulanten wird", legte Dörfler dar.

Das gemeinsame Vorgehen aller Landeshauptleute sei nun ein weiterer Schritt, um auch die Bundesregierung von der weitreichenden Tragweite bei der Konzessionsvergabe zu überzeugen. "Die österreichische Bundesregierung muss alles unternehmen, damit unsere Wasserreserven nachhaltig durch die öffentliche Hand gesichert werden und damit spekulative Geschäfte mit dem kostbaren Gut Wasser verhindert werden", so der Landeshauptmann.
(Schluss)

Rückfragen & Kontakt:

Kärntner Landesregierung, Landespressedienst
Tel.: 05- 0536-10201
http://www.ktn.gv.at

OTS-ORIGINALTEXT PRESSEAUSSENDUNG UNTER AUSSCHLIESSLICHER INHALTLICHER VERANTWORTUNG DES AUSSENDERS | NKL0001