- 01.02.2013, 10:30:56
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ÖGB-Ruprecht zu Frauenpensionen: Täglich grüßt das Murmeltier
Rahmenbedingungen im Arbeitsleben verbessern, 1.500 Euro Mindestlohn/-gehalt
Utl.: Rahmenbedingungen im Arbeitsleben verbessern, 1.500 Euro
Mindestlohn/-gehalt =
Wien (OTS/ÖGB) - "Man kommt sich schon vor wie in einer Zeitschleife
angesichts dessen, dass die so genannten Pensionsexperten uns in
regelmäßigen Abständen erklären, was für die Frauen am besten ist",
kritisiert Brigitte Ruprecht, ÖGB-Bundesfrauenvorsitzende die
heutigen Aussagen von Herrn Mazal.
"Der erste logische Schritt muss sein, die Lage von Frauen im aktiven
Erwerbsleben zu verbessern", verlangt Ruprecht. "Ausreichende
Kinderbildungseinrichtungen, und zwar flächendeckend in ganz
Österreich, mit Öffnungszeiten, die Vollzeitarbeit erlauben, das wäre
eine Forderung, die ich von Sozialexperten lieber hören würde. Die
ständige Leier davon, dass ein höheres Pensionsalter für Frauen das
Beste wäre, ist weder neu, noch ist sie wirklich im Sinne der
Frauen." Frauenpensionen wären nicht deshalb so niedrig, weil sie zu
früh in Pension gingen, so Ruprecht, sondern weil sie immer noch
weniger verdienen als Männer und weil sie in Teilzeitjobs gezwungen
würden. Ruprecht erinnert daher an die Forderung der ÖGB-Frauen nach
1.500 Euro Mindestbruttolohn/-gehalt. "Hier muss man ansetzen, damit
Frauen von Beginn ihres Arbeitslebens an gleiche Chancen, gleiche
Einkommen haben - bei den Pensionen anzusetzen ist grundverkehrt."
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