Bartenstein: ÖVP steht für Wahlfreiheit der Verkehrsmittel

Neu geschaffene Begegnungszone setzt auf Gleichbehandlung auf Augenhöhe!

Wien, 31. Jänner 2013 (OTS/ÖVP-PK) - "Für die ÖVP steht die Gleichbehandlung der Verkehrsträger und die Wahlfreiheit beim Verkehrsmittel im Vordergrund", sagte ÖVP-Verkehrssprecher Martin Bartenstein heute, Donnerstag, im Rahmen der Plenardebatte zum Verkehrspaket. Im Gegensatz zum Koalitionsparter, der die komplexen Herausforderungen der Verkehrspolitik eher eindimensional mit "Schiene vor Straße" erläutert, stehe für die ÖVP die individuelle Entscheidungsfreiheit im Vordergrund. Ebenso sehe man auch im Fahrradfahren nicht die einzig taugliche Fortbewegungsform, auch wenn ein Teil der Opposition Verkehrspolitik anscheinend so definiert.

Ein Kernstück des Verkehrspakets sei die Einführung der Begegnungszone, die auch in vielen ländlichen Gemeinden Österreichs bereits in Pilotprojekten evaluiert wurde. Hier gehe es insbesondere darum, dass alle Verkehrsteilnehmer einander auf Augenhöhe begegnen. Weitere Elemente des Verkehrspakets seien die Schaffung der Möglichkeit, dass Radfahrer bei vollen Radwegen auch die Straße benützen dürften. "Beide Maßnahmen stellen Optionen für die regionale Verkehrsplanung dar. Die Entscheidung, ob eine der neuen Optionen realisiert wird, liegt aber bei den kommunalen Verkehrsplanern", so Bartenstein weiter.

Abschließend dankte Bartenstein seinen Fraktionskollegen Franz-Joseph Huainigg, Hermann Gahr und Johannes Schmuckenschlager für deren Initiativen hinsichtlich eines erleichterten Zugangs von Behinderten zu Parkausweisen, der Gleichstellung von Hebammen mit Ärzten im Dienst in Bezug auf erleichterte Parkmöglichkeiten und der praxistauglichen Regelung der Mitnahmeverpflichtung von Traktorführerscheinen. (Schluss)

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