• 28.01.2013, 16:07:40
  • /
  • OTS0202 OTW0202

Kärnten hat österreichweit erste Spitäler mit zertifizierten Wundzentren

BM Hundstorfer und LHStv. Kaiser bei Zertifikatsverleihung an Barmherzige Brüder St. Veit und Elisabethinen Klagenfurt

Utl.: BM Hundstorfer und LHStv. Kaiser bei Zertifikatsverleihung an
Barmherzige Brüder St. Veit und Elisabethinen Klagenfurt =

Klagenfurt (OTS/LPD) - Die beiden Wundambulanzen im Krankenhaus der
Barmherzigen Brüder St. Veit und im Elisabethinen Krankenhaus
Klagenfurt sind seit heute offiziell als "Wundzentren"
TÜV-zertifiziert. Die beiden Häuser sind damit österreichweit die
ersten Spitäler mit zertifizierten Wundzentren. Dies gab
Gesundheitsreferent LHStv. Peter Kaiser heute, Montag, bei einer
Pressekonferenz mit u.a. Sozialminister Rudolf Hundstorfer anlässlich
der Zertifikatsverleihung im KH St. Veit bekannt.

"Die Anerkennung ist eine Bestätigung der sogar im
Österreichvergleich hohen Qualität des Kärntner Gesundheitswesens.
Aufrichtiger Dank gebührt den Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern der
Häuser, die durch ihr herausragendes Engagement dafür sorgen, dass
die Patientinnen und Patienten auf die beste Betreuung vertrauen
können", so Kaiser. Gleichzeitig sei die Zertifizierung auch eine
Verpflichtung zu Sicherung und Weiterentwicklung der Qualität, so der
Gesundheitsreferent. Die Wundzentren sind den jeweiligen Abteilungen
für Chirurgie zugeordnet und generell die einzigen in Kärnten.

Mit dem steigenden Lebensalter der Bevölkerung nimmt laut Kaiser
auch der Anteil von chronischen Wunden zu. "Der Leidensweg von
Patienten mit chronischen Wunden führt zu einer erheblichen
Einschränkung ihrer Lebensqualität und ist eine große Belastung für
deren Angehörige", unterstrich der Gesundheitsreferent die
Notwendigkeit der Einrichtungen.

Als chronische Wunden würden solche bezeichnet, die länger als
sechs Wochen bestehen und trotz adäquater Therapie keine
Heilungstendenz zeigten. Deren Versorgung umfasse die Diagnostik, das
Erstellen eines Behandlungskonzepts und die Weiterbetreuung bis zur
Abheilung oder zumindest Verbesserung der Wundsituation und damit der
Lebensqualität, erläuterte der Gesundheitsreferent. Letztlich solle
den Patienten ein Leben im gewohnten sozialen Umfeld ermöglicht
werden.

Die Behandlung, die Monate, oft auch Jahre dauere, erfolgt laut
Kaiser durch ein interdisziplinäres Team und in enger Zusammenarbeit
mit anderen Krankenhäusern und dem extramuralen Bereich. Mit 250.000
Euro fördert das Land Kärnten das WZ(R)-WundZentrum des Krankenhauses
der Barmherzigen Brüder St. Veit/Glan im Rahmen eines
Reformpoolprojektes durch den Kärntner Gesundheitsfonds, das
beispielsweise durch den gezielten Einsatz von Verbandsmaterial auch
erhebliche Kosten spart. Dem gegenüber stehe, verglichen mit einer
stationären Behandlung, ein ökonomischer Vorteil von rund 150.000
Euro jährlich.
(Schluss)

OTS-ORIGINALTEXT PRESSEAUSSENDUNG UNTER AUSSCHLIESSLICHER INHALTLICHER VERANTWORTUNG DES AUSSENDERS - WWW.OTS.AT | NKL

Bei Facebook teilen.
Bei X teilen.
Bei LinkedIn teilen.
Bei Xing teilen.
Bei Bluesky teilen

Stichworte

Channel