- 24.01.2013, 09:59:49
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Katholische Jugend Österreich fordert die Gleichstellung des Zivildienstes gegenüber dem Präsenzdienst
Katholische Jugend zum Ergebnis der Volksbefragung
Utl.: Katholische Jugend zum Ergebnis der Volksbefragung =
Wien (OTS) - Hauptargument Zivildienst
Das Ergebnis der Volksbefragung verlangt vor allem das Handeln der
Regierung. Das größte Argument für die "Beibehaltung der allgemeinen
Wehrpflicht und des Zivildienstes" war der Zivildienst, wie diverse
Analysen belegen. Damit ist dargelegt, dass die Bevölkerung vor allem
für das Beibehalten des Zivildienstes gestimmt hat.
Gleichstellung des Zivildienstes unumgänglich
Die Katholische Jugend Österreich (KJÖ) interpretiert das Ergebnis
der Befragung als Aufforderung an die Regierung, den Zivildienst
endlich aufzuwerten und dem Präsenzdienst gleichzustellen: "Es kann
nach dem Ergebnis dieser Volksbefragung nicht mehr sein, dass junge
Österreicher schlechter gestellt sind, wenn sie ihre wertvolle Zeit
in das österreichische Sozialsystem investieren", so KJÖ-Vorsitzender
Tobias Hirschmann. "Jene, die das aber wollen, sollen durch die
Möglichkeit der Wiedereinführung der freiwilligen Verlängerung des
Zivildienstes, das auch wieder tun können!"
Junge Menschen sind gegen die Wehrpflicht
Nicht übergehen darf die österreichische Bundesregierung, dass 63
Prozent (Quelle: diepresse.com) aus der Gruppe der unter 30-jährigen
gegen die Wehrpflicht gestimmt haben. Die KJÖ interpretiert diese
Tatsache als klares Votum dafür, dass sich dringend etwas ändern
muss.
Stärkung des Freiwilligen Sozialen Jahres
Ein weiterer wichtiger Schritt nach dieser Volksbefragung ist die
Stärkung des Freiwilligen Sozialen Jahres (www.FSJ.at) und anderer
Jugendfreiwilligendienste. Jugendliche wollen sich in Form von
Freiwilligendiensten für eine bessere Welt einsetzen. Dafür müssen
die nötigen Voraussetzungen verbessert werden, sodass viele
Jugendliche sich dieses Engagement finanziell leisten können und
keine Steine in den Weg gelegt bekommen.
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