Katholische Jugend Österreich fordert die Gleichstellung des Zivildienstes gegenüber dem Präsenzdienst

Katholische Jugend zum Ergebnis der Volksbefragung

Wien (OTS) -

Hauptargument Zivildienst

Das Ergebnis der Volksbefragung verlangt vor allem das Handeln der Regierung. Das größte Argument für die "Beibehaltung der allgemeinen Wehrpflicht und des Zivildienstes" war der Zivildienst, wie diverse Analysen belegen. Damit ist dargelegt, dass die Bevölkerung vor allem für das Beibehalten des Zivildienstes gestimmt hat.

Gleichstellung des Zivildienstes unumgänglich

Die Katholische Jugend Österreich (KJÖ) interpretiert das Ergebnis der Befragung als Aufforderung an die Regierung, den Zivildienst endlich aufzuwerten und dem Präsenzdienst gleichzustellen: "Es kann nach dem Ergebnis dieser Volksbefragung nicht mehr sein, dass junge Österreicher schlechter gestellt sind, wenn sie ihre wertvolle Zeit in das österreichische Sozialsystem investieren", so KJÖ-Vorsitzender Tobias Hirschmann. "Jene, die das aber wollen, sollen durch die Möglichkeit der Wiedereinführung der freiwilligen Verlängerung des Zivildienstes, das auch wieder tun können!"

Junge Menschen sind gegen die Wehrpflicht

Nicht übergehen darf die österreichische Bundesregierung, dass 63 Prozent (Quelle: diepresse.com) aus der Gruppe der unter 30-jährigen gegen die Wehrpflicht gestimmt haben. Die KJÖ interpretiert diese Tatsache als klares Votum dafür, dass sich dringend etwas ändern muss.

Stärkung des Freiwilligen Sozialen Jahres

Ein weiterer wichtiger Schritt nach dieser Volksbefragung ist die Stärkung des Freiwilligen Sozialen Jahres (www.FSJ.at) und anderer Jugendfreiwilligendienste. Jugendliche wollen sich in Form von Freiwilligendiensten für eine bessere Welt einsetzen. Dafür müssen die nötigen Voraussetzungen verbessert werden, sodass viele Jugendliche sich dieses Engagement finanziell leisten können und keine Steine in den Weg gelegt bekommen.

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