- 24.01.2013, 09:39:02
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ÖBB: Unfallkommission klärt S-Bahn-Zusammenstoß in Wien
Lokführer haben vorbildlich gehandelt - Rasche Abwicklung der Schadensersatzansprüche - Zusätzliche Sofortentschädigung für Verletzte
Utl.: Lokführer haben vorbildlich gehandelt - Rasche Abwicklung der
Schadensersatzansprüche - Zusätzliche Sofortentschädigung für
Verletzte =
Wien (OTS) - Die Unfallkommission der ÖBB arbeitet zurzeit intensiv
an der Detailklärung der Unfallursache zum S-Bahn-Zusammenstoß in
Wien Penzing am 21. Jänner.
Die bisherigen Untersuchungen zeigen, dass eine Verkettung aus
technischer Störung und einer Fehleinschätzung im manuellen Betrieb
zur Zugkollision geführt haben dürfte.
Lokführer korrekt gehandelt
Die ersten Ergebnisse der Analyse zeigen, dass die erfahrenen
Lokführer richtig gehandelt und somit noch Schlimmeres verhindert
haben. Durch Notbremsungen konnten sie die Geschwindigkeit von ca. 80
km/h auf unter 25 km/h reduzieren. Einer der Lokführer hatte während
der Notbremsung sogar die Möglichkeit den Führerstand zu verlassen
und konnte die Fahrgäste noch warnen.
Verletzte am Weg der Besserung
Beim Unfall wurden 41 Personen verletzt, davon 5 schwer. Alle sind
bereits am Weg der Besserung. Der schwer verletzte Lokführer des
Zuges 20592 von Penzing nach Hütteldorf ist außer Lebensgefahr und
befindet sich nicht mehr auf der Intensivstation. "Wir bedauern das
Unglück und sprechen allen Betroffenen unsere Anteilnahme aus. Zum
Glück geht es den Verletzten schon besser", so Siegfried Stumpf,
Vorstandsdirektor der ÖBB-Infrastruktur AG.
Verletzte Fahrgäste erhalten Zusatzentschädigung von ÖBB
Die ÖBB stehen zu ihrer Verantwortung und haben bereits kurz nach dem
Unfall erklärt, dass selbstverständlich die Haftung übernommen wird.
Dem Unternehmen ist es ein Anliegen alle Schadensersatzansprüche der
Geschädigten sehr rasch und unbürokratisch zu erledigen. Die
verletzten Fahrgäste wurden von den ÖBB bereits schriftlich zu den
Details der Abwicklung mit der Versicherung informiert. Zusätzlich zu
den gesetzlichen Schadensersatzansprüchen bekommen die Verletzten
Reisegutscheine im Wert von je 250 Euro als erste Geste der
Wiedergutmachung zugesendet.
ÖBB: Österreichs größter Mobilitätsdienstleister
Als umfassender Mobilitätsdienstleister sorgt der ÖBB-Konzern
österreichweit für die umweltfreundliche Beförderung von Personen und
Gütern. Die ÖBB gehören zu den pünktlichsten Bahnen Europas und
bieten ihren Kunden die höchste Pünktlichkeit in der EU. Mit
konzernweit rd. 40.800 MitarbeiterInnen bei Bahn und Bus (davon
37.050 in Österreich, 3.750 im Ausland, zusätzlich 1.850 Lehrlinge)
und Gesamterträgen von rd. 6,25 Mrd. EUR ist der ÖBB-Konzern ein
wirtschaftlicher Impulsgeber des Landes. Strategische
Leitgesellschaft des Konzerns ist die ÖBB-Holding AG.
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