• 17.01.2013, 17:31:01
  • /
  • OTS0259 OTW0259

Neues Volksblatt: "Abschreckung" von Markus EBERT

Ausgabe vom 18. Jänner 2013

Utl.: Ausgabe vom 18. Jänner 2013 =

Linz (OTS) - Wenn die politische Auseinandersetzung zur
Wehrpflicht-Volksbefragung ein Vorgeschmack auf den
Nationalratswahlkampf war, dann werden die Hackl'n ziemlich tief
fliegen. Nicht nur die Nazi-Zwangsdienst-Analogie von SPÖ-Landeschef
Josef Ackerl war so ein Tiefpunkt; auch die persönlichen Angriffe von
SPÖ-Seite auf ÖVP-Vertreter, die aus verschiedenen Gründen den Wehr-
oder Zivildienst nicht absolviert haben, belegen eine offenbar nach
unten offene Skala der Niveaulosigkeit.
Das vermeintliche "Scherzerl" von Sozialminister Rudolf Hundstorfer,
man möge Oma und Opa vom Urnengang abhalten, damit sie nicht für die
Wehrpflicht stimmen, passt ebenso nahtlos in die Liste der
überflüssigen Statements wie der seltsame Slalom der SPÖ-Frauen. Auf
der einen Seite wird vor der bösen ÖVP gewarnt, die eine Wehrpflicht
für die Frauen wolle (was nie jemand gefordert hat), zum andern sieht
man im Berufsheer eine Chance für Frauen beim Bundesheer. Dass die
SPÖ (wieder einmal in Person von Landeschef Ackerl) dann auch noch
die Rot-Kreuz-Spitze ins parteipolitische Schlammcatchen hineinzieht,
ist ohnehin letztklassig. (Aber das parteipolitische
Instrumentalisieren kennt man bei der SPÖ ja schon von der
Feuerwehr.)
Drum: Es ist gut, wenn es Sonntag, 20. Jänner, 17 Uhr, ist. Dann ist
die Zeit der argumentativen Abschreckung vorbei, der Wähler hat
gesprochen - und er ist der einzige, der Recht hat.

OTS-ORIGINALTEXT PRESSEAUSSENDUNG UNTER AUSSCHLIESSLICHER INHALTLICHER VERANTWORTUNG DES AUSSENDERS - WWW.OTS.AT | NVB

Bei Facebook teilen.
Bei X teilen.
Bei LinkedIn teilen.
Bei Xing teilen.
Bei Bluesky teilen

Stichworte

Channel