Kräuter: Wehrpflicht-Frontkämpfer der ÖVP haben selbst Zwangsdienst vermieden

"Doppelbödig und unglaubwürdig"

Wien (OTS/SK) - "Nichts Neues, gähnende Inhaltsleere, keine Sachargumente." So bewertet SPÖ-Bundesgeschäftsführer Günther Kräuter die Aussagen von ÖVP-Sekretär Rauch, Innenministerin Mikl-Leitner und ÖVP-Wien-Obmann Juraczka im Zuge ihrer heutigen Pressekonferenz. "Doppelbödig und unglaubwürdig" an der ÖVP-Pro-Wehrpflichtkampagne sei, dass deren vorderste Frontkämpfer selbst den Zwangsdienst vermieden haben - "um ihre eigenen Profi- und Berufskarrieren zu forcieren", so Kräuter. ****

Und weiter: "Ob Rauch, Khol oder auch Kampagne-Aushängeschild Franky Schinkels: All diese Herren haben selbst weder Zivildienst, noch Wehrpflicht absolviert. All diese Herren haben nicht Zeit sinnlos geopfert, haben keinen Verlust beim Lebensverdienst hinzunehmen und haben privat ihre Berufs- und Profichancen voll genützt. Sie haben aber die Chuzpe, genau das von der künftigen Generation junger Männer zu verlangen."

Andreas Khol beispielsweise habe sich angeblich freiwillig gemeldet, sei aber "leider, leider" aufgrund eines Hautausschlags untauglich gewesen. Kräuter: "Nach Abklingen des Hautausschlages hätte er sich problemlos neuerlich mustern lassen können. Und dann richtet er sich auch noch brieflich an die Senioren und versucht, sie auf die Wehrpflicht einzuschwören." (Schluss) mo/ah

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