Nach 10 Jahren Geschäftstätigkeit verwalten Betriebliche Vorsorgekassen bereits 5,28 Mrd. Euro

Zahl der Kunden/Anwartschaftsberechtigten steigt kontinuierlich: bereits 2,8 Millionen Österreicherinnen und Österreicher von der Betrieblichen Vorsorge erfasst

Wien (OTS/PWK016) - Im Jahr 2012 konnten die Betrieblichen Vorsorgekassen einerseits Bilanz über das erste Jahrzehnt ihrer Geschäftstätigkeit ziehen und durch das Erarbeiten einer Novellierung des Betrieblichen Mitarbeiter- und Selbständigenvorsorgegesetzes (BMSVG) auch den Blick in die Zukunft richten. "Die Betriebliche Vorsorge gehört zu den Vorzeigemodellen Europas, da in diesem System jeder Arbeitnehmer eine Abfertigung erhält und sich auch die Unternehmer auf eine soziale Absicherung verlassen können", erläutert Andreas Csurda, Vorstandsvorsitzender der Plattform der Betrieblichen Vorsorgekassen die Vorteile der Betrieblichen Vorsorge.

Ein weiterer Vorteil liegt darin, dass die Kunden der Vorsorgekassen auch vom Veranlagungserfolg profitieren. Die Veranlagung in konservative Produkte, wie z.B. Staatsanleihen, erfordert in der heutigen Zeit eine ausgesprochen gute Kenntnis des Markts. Die Veranlagungsexperten der Vorsorgekassen haben zu Beginn des Jahres 2012 die richtigen Entscheidungen getroffen und konnten für ihre Kunden dadurch einen durchschnittlichen Ertrag von 4,2 Prozent erwirtschaften. Damit liegt das Ergebnis des Jahres 2012 knapp über dem langjährig erwarteten Schnitt von 3 bis 4 Prozent.

Eine Novellierung des BMSVG ermöglicht es den Arbeitnehmern nun auch in Zukunft, von der Abfertigung Alt in das System der Betrieblichen Vorsorge zu wechseln. Weiters wurde auch die Bezugsgröße für die Dotierung der Rücklage für die Erfüllung der Kapitalgarantie umgestellt. Hier wird nun die Gesamtsumme der Abfertigungsanwartschaften herangezogen, wodurch jährlich ein höherer Betrag der Rücklage zugeführt werden kann. Mit dieser Umstellung wird die Eigenmittelbasis der Betrieblichen Vorsorgekassen gestärkt - dies stellt wieder einen wichtigen Schritt zur Erhöhung der Sicherheit für die Anwartschaftsberechtigten dar.

Der Kapitalmarkt wird im Jahr 2013 wieder Herausforderungen für die Veranlager der Vorsorgekassen bereithalten, nach dem positiven Verlauf des Jahres 2012 blicken die Vorsorgekassen aber jedenfalls optimistisch in die Zukunft. Schwierig wird es nur, die Wachstumsraten der Vergangenheit zu halten. "Es sind bereits 2,8 Mio Menschen vom System der Betrieblichen Vorsorge umfasst und im Jahr 2012 konnte das veranlagte Vermögen um 1 Milliarde Euro gesteigert werden", freut sich Csurda über die starke Position der Vorsorgekassen und betont, dass diese bereits zu einem Eckpfeiler im österreichischen Vorsorgesystem geworden sind.

Bei der Betrieblichen Vorsorge zahlt der Unternehmer für seine Arbeitnehmer und für sich selbst monatlich Beiträge in eine Betriebliche Vorsorgekasse ein. Insgesamt veranlagen die 10 Vorsorgekassen ein Vermögen von 5,28 Mrd. Euro - sie sind damit ein Eckpfeiler der betrieblichen Vorsorge. (JR)

Grafiken zum Download:
- Anlageertrag der Betrieblichen Vorsorgekassen
http://www.betrieblichevorsorgekassen.at/statistiken/performance_2004-2012.jpg
- Verwaltetes Vermögen der Betrieblichen Vorsorgekassen
http://www.betrieblichevorsorgekassen.at/statistiken/vermoegen_2003-2
012.jpg

Rückfragen & Kontakt:

Plattform der Betrieblichen Vorsorgekassen
Dr. Fritz Janda
Tel.: 05 90 900-4095
E-Mail: bvk@wko.at
Internet: www.betrieblichevorsorgekassen.at

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