FPÖ-Mölzer: Südeuropäische Euro-Krisenländer sollen sich an Irland ein Beispiel nehmen

Dublin zeigt, wie wichtig eigene Anstrengungen bei der Budgetsanierung sind - Europäische Solidarität darf keine Einbahnstraße sein

Wien (OTS) - Die südeuropäischen Euro-Krisenländer sollten sich an Irland ein Beispiel nehmen, sagte der freiheitliche EU-Delegationsleiter Andreas Mölzer anlässlich der heutigen Debatte über das Programm des irischen Ratsvorsitzes im Europäischen Parlament. "Aufgrund eines beinharten Sparkurses ist es den Iren gelungen, ihren Staatshaushalt so weit zu sanieren, so dass sie noch in diesem Jahr keine weiteren Hilfen aus dem Euro-Rettungsfonds mehr in Anspruch nehmen wollen", hielt Mölzer fest.

Insbesondere zeige das irische Beispiel aber, so der freiheitliche EU-Mandatar, wie wichtig eigene Anstrengungen seien. "Pleitekandidaten haben einen angemessenen Beitrag zu leisten, wenn sie aus der Misere herauskommen wollen. Denn die europäische Solidarität kann und darf keine Einbahnstraße sein. Diesen Grundsatz sollten die südeuropäischen Krisenländer, allen voran Griechenland, verinnerlichen", stellte Mölzer fest.

Zudem wies der freiheitliche Europaabgeordnete darauf hin, dass der Erfolg Irlands bei der Budgetsanierung und der mehr als offenkundige Misserfolg Griechenlands in diesem Bereich zeigten, wie dringend notwendig eine Reform der Eurozone sei. "Es gibt Länder, die anscheinend unfähig oder nicht willens sind, die Voraussetzungen zur Teilnahme an der Währungsunion zu erfüllen. Deshalb müssen endlich die Möglichkeiten geschaffen werden, dass einzelne Mitglieder aus dem Euro ausscheiden können", schloss Mölzer.

Rückfragen & Kontakt:

Freiheitlicher Parlamentsklub
Tel.: 01/ 40 110 - 7012
presse-parlamentsklub@fpoe.at

http://www.fpoe-parlamentsklub.at
http://www.fpoe.at

OTS-ORIGINALTEXT PRESSEAUSSENDUNG UNTER AUSSCHLIESSLICHER INHALTLICHER VERANTWORTUNG DES AUSSENDERS | FPK0004