FPÖ: Strache: Häupl macht sich bei Wehrpflichtdebatte klammheimlich aus dem Staub

Wiener Bürgermeister will sich nicht erinnern, dass er die Diskussion mutwillig losgetreten hat - FPÖ immer klar pro Wehrpflicht

Wien (OTS) - Hochinteressant findet FPÖ-Bundesparteiobmann HC Strache die Absetzbewegung innerhalb der SPÖ beim Thema Wehrpflicht. Selbst der Wiener SPÖ-Bürgermeister Häupl wolle heute nichts mehr davon wissen, dass gerade er die ganze Debatte 2010 vor den Landtagswahlen angezettelt habe, um seine davonschwimmenden Felle zu retten, was ihm allerdings nichts genutzt habe. Im heutigen ORF-Mittagsjournal sei er geradezu empört gewesen, daran erinnert zu werden, dass er die Diskussion mutwillig losgetreten habe.

Die FPÖ habe jedenfalls immer eine klare Linie pro Wehrpflicht verfolgt, betonte Strache. Ein Berufsheer wäre viel teurer als die Wehrpflicht, Hilfe bei Naturkatastrophen wäre nicht mehr gesichert, der Ausfall der Zivildiener bedrohe die Rettungs- und Hilfsorganisationen. Die Einführung eines Berufsheers wäre außerdem ein weiterer Schritt weg von der Neutralität und die Eintrittskarte in die NATO. Die Neutralität habe Österreich in schwierigen Zeiten viel Sicherheit gegeben. So solle es auch bleiben. "Wir wollen nicht in internationale Konflikte hineingezogen werden, sondern die Tradition des Vermittelns beleben", erklärte Strache. "Die neutrale Schweiz hat alle Konflikte und Kriege in Europa gut überstanden. Das sollte uns Vorbild sein."

Natürlich müsse das Bundesheer reformiert werden. Aber gerade das habe Darabos völlig verabsäumt, warf Strache dem Verteidigungsminister vor. Stattdessen habe er sich von Häupl vor sich hertreiben lassen, der ihn jetzt fallen lasse wie eine heiße Kartoffel.

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