Klikovits zu Biffl-Studie: Alte Studie, neues Mascherl

Sämtliche Behauptungen wurden bereits mehrfach widerlegt – Entscheidende Aspekte aus neuer Studie "verschwunden"

Wien, 3. Jänner 2012 (ÖVP-PK) "Alte Studie, neues Mascherl", fasst ÖVP-Wehrsprecher Oswald Klikovits die heutigen Ausführungen von Verteidigungsminister Darabos zusammen. Einige Teile aus der Ursprungs-Studie sind jedoch seltsamerweise "verschwunden". So
steht in der Erst-Studie, dass eine Berufsarmee teurer ist und weniger Leistung bringt und dass mit einer höheren Arbeitslosigkeit zu rechnen ist. "Diese Passagen sind aber offensichtlich der Zensur zum Opfer gefallen. Das zeigen auch Vergleiche mit anderen Ländern:
Eine kostenneutrale Umstellung auf eine Berufsarmee bei gleichbleibender Leistung ist völlig unrealistisch." Klikovits verweist auf zahlreiche Experten, die bestätigen, dass eine solche Umstellung massive Initialkosten verursachen und bei gleicher Leistung mindestens das Doppelte kosten würde. ****

Ebenfalls zu bedenken ist, so Klikovits: "Ein System, das von der Arbeitslosenquote abhängig ist, ist hirnrissig. Die ÖVP hat jedenfalls kein Interesse daran, sich über steigende Arbeitslosenzahlen zu freuen, nur damit die Sicherheit in diesem Land gewährleistet ist. Die SPÖ hat hier wohl nicht zu Ende gedacht", betont Klikovits. "Aber Experten-Berechnungen, Vergleiche mit Ist-Situationen in anderen Ländern, Zahlen, Daten und Fakten lassen den Minister völlig unbeeindruckt. Offenbar schlummert in unserem Verteidigungsminister ein verkanntes Genie, das als
einziges in Europa die Lösung für mehr Sicherheit bei gleichzeitig weniger Kosten gefunden hat." Klikovits abschließend: "Ein bewährtes System, das bisher alle Aufgaben erfüllt hat, gegen Unsicherheit zu tauschen, ist ein schlechtes Geschäft. Für die ÖVP ist klar: Wir stehen zu Wehrpflicht, Zivildienst und Katastrophenschutz, denn die Sicherheit des Landes darf nicht auf Grund unausgegorener Konzepte aufs Spiel gesetzt werden."

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