LR Ragger: Erster Sprachintensivkurs für Kinder läuft bereits

Asyl-Kinder in Görtschach werden auf regulären Schulbesuch vorbereitet

Klagenfurt (OTS/LPD) - "Bildungsministerin Claudia Schmied und der Staatssekretär für Integration Sebastian Kurz brauchen nicht über eigene Sprachintensivkurse für Kinder streiten, sondern sie sollten nach Kärnten schauen, wo ein solches Modell bereits im Laufen ist", erklärt der Kärntner Sozial- und Bildungsreferent Landesrat Christian Ragger.

18 unbegleitete minderjährige Kinder aus Afghanistan werden derzeit in Görtschach bei Ferlach mit einem Deutsch-Intensivkurs auf ihre Integration in regulären Schulen optimal vorbreitet. "Ich hoffe daher, dass Görtschach als einer der 50 geplanten Standorte für eine solche gezielte Sprachförderung anerkannt wird", meint Ragger.
Als er sich als Sozialreferent bereit erklärte, unbegleitete Minderjährige in Kärnten aufzunehmen, war der Deutsch-Intensivkurs ein fester Bestandteil des Integrationskonzeptes. "Unserer Meinung nach bringt es nichts, die Kinder ohne Sprachkenntnisse in die Volks-und Hautschulen einzugliedern. Ihre Integration wird dann optimal gelingen, wenn sie dem Unterricht folgen und entsprechende Leistungen erringen können", betont Ragger.

Er legte Wert darauf, dass Kinder einer Ethnie aus Afghanistan nach Görtschach kommen, um kulturelle Konflikte zu vermeiden. "Fachkräfte berichten mir, dass die Motivation der Kinder zu lernen außerordentlich ist", fügt er hinzu. Für ihn sind Sprachintensivkurse ein wichtiges Mittel, um Integration und Bildungsaufstieg zu ermöglichen.
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