- 20.12.2012, 12:47:12
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IFA gewinnt Lifelong Learning Award 2012
Landertshammer: Besondere Würdigung für langjähriges Engagement für den internationalen Austausch im Bildungsbereich
Utl.: Landertshammer: Besondere Würdigung für langjähriges
Engagement für den internationalen Austausch im
Bildungsbereich =
Wien (OTS/PWK947) - Anfang Dezember wurde im Wiener Palais Ferstel
zum fünften Mal der "Lifelong Learning Award" für herausragende
Erfolge mobilitätsfördernder Projekte verliehen. Drei ambitionierte
Projekte aus der Programmschiene Leonardo da Vinci waren nominiert.
Ausgezeichnet wurde das Projekt 'AUPRAX 2010 - Schulwesen' des
Vereins für Internationalen Fachkräfteaustausch (IFA), der sich im
Auftrag der Wirtschafts-kammern und der österreichischen Unternehmen
vorrangig der Mobilität von Lehrlingen, Fachkräften und
Ausbildungsverantwortlichen widmet.
Das Projekt überzeugte die internationale Jury durch hohen
Innovationsgehalt, professionelles Projektmanagement sowie durch
nachhaltige Ergebnisse. "Wir gratulieren dem IFA-Verein zu dieser
Auszeichnung. Das langjährige Engagement für den internationalen
Austausch im Bildungsbereich erfährt dadurch eine besondere
Würdigung", betont Michael Landertshammer, Leiter der Abteilung für
Bildungspolitik der Wirtschaftskammer Österreich (WKÖ).
Bundesminister Karlheinz Töchterle anerkannte den Beitrag des
Projekts zur Stärkung und Innovation der Berufsbildung in Österreich
und überreichte die Auszeichnung an IFA-Geschäftsführerin Susanne
Klimmer.
Das Programm Leonardo da Vinci fördert im Rahmen des EU-Programms
für Lebens-langes Lernen Mobilitäts- und Innovationsprojekte in der
beruflichen Aus- und Wei-terbildung. Im Rahmen des Projekts 'AUPRAX
2010 - Schulwesen' konnten im Schuljahr 2010/11 durch diese Förderung
33 Fachleute der beruflichen Aus- und Weiterbildung einen jeweils
einwöchigen Erfahrungsaustausch in Deutschland, Spanien und
Großbritannien absolvieren. In den dort für Berufsbildung
verantwortlichen Ministerien, Ausbildungseinrichtungen und -betrieben
sowie in nationalen Anerkennungsstellen konnten die Teilnehmerinnen
und Teilnehmer Einblicke in andere europäische Berufsbildungssysteme
gewinnen und in einen intensiven Erfahrungs- und Meinungsaustausch zu
zentralen Themen wie der Gestaltung von Lehrplänen, der Ausgestaltung
von Bildungsstandards, der Aus- und Weiterbildung von Lehrerinnen und
Lehrern, der Zusammenarbeit zwischen Schulen und Unternehmen sowie
der internationalen Vergleichbarkeit und Anerkennung von
Qualifikationen treten. Wieder zurück in Österreich übernehmen sie in
ihrem eigenen Berufsumfeld durch neu gewonnene Erkenntnisse eine für
Gestaltungs- und Veränderungsprozesse wichtige Multiplikatorenrolle
und können damit wesentlich zur Weiterentwicklung der
öster-reichischen Berufsbildung im Sinne der Qualitätsinitiative QIBB
des BMUKK beitragen.
IFA-Geschäftsführerin Klimmer: "In unserem Projekt ist es
gelungen, dass alle Teilneh-mer miteinander an einem gemeinsamen Ziel
arbeiten, nämlich an der Weiterentwick-lung und der Qualität in den
berufsbildenden Schulen in Österreich. Sie leisten damit auch einen
wichtigen Beitrag zur Internationalisierung der österreichischen
Berufsbil-dung." Das ausgezeichnete Projekt initiiert nachhaltigen
Meinungs- und Erfahrungsaus-tausch mit Fachleuten aus den besuchten
Ländern. Ziel ist es, gemeinsam in einen fortwährenden Prozess der
Qualitäts- und Attraktivitätssteigerung des berufsbildenden
Schulwesens in Österreich zu treten. Seit dem Projektstart im Jahr
2007 haben insge-samt 180 Expertinnen und Experten aus allen
Fachrichtungen des berufsbildenden Schulwesens in Österreich an
diesem europaweiten Erfahrungsaustausch teilgenom-men. Das Projekt
wird 2013 mit rund 40 weiteren österreichischen Fachleuten
fortge-setzt. (BS)
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