IFA gewinnt Lifelong Learning Award 2012

Landertshammer: Besondere Würdigung für langjähriges Engagement für den internationalen Austausch im Bildungsbereich

Wien (OTS/PWK947) - Anfang Dezember wurde im Wiener Palais Ferstel zum fünften Mal der "Lifelong Learning Award" für herausragende Erfolge mobilitätsfördernder Projekte verliehen. Drei ambitionierte Projekte aus der Programmschiene Leonardo da Vinci waren nominiert. Ausgezeichnet wurde das Projekt 'AUPRAX 2010 - Schulwesen' des Vereins für Internationalen Fachkräfteaustausch (IFA), der sich im Auftrag der Wirtschafts-kammern und der österreichischen Unternehmen vorrangig der Mobilität von Lehrlingen, Fachkräften und Ausbildungsverantwortlichen widmet.

Das Projekt überzeugte die internationale Jury durch hohen Innovationsgehalt, professionelles Projektmanagement sowie durch nachhaltige Ergebnisse. "Wir gratulieren dem IFA-Verein zu dieser Auszeichnung. Das langjährige Engagement für den internationalen Austausch im Bildungsbereich erfährt dadurch eine besondere Würdigung", betont Michael Landertshammer, Leiter der Abteilung für Bildungspolitik der Wirtschaftskammer Österreich (WKÖ). Bundesminister Karlheinz Töchterle anerkannte den Beitrag des Projekts zur Stärkung und Innovation der Berufsbildung in Österreich und überreichte die Auszeichnung an IFA-Geschäftsführerin Susanne Klimmer.

Das Programm Leonardo da Vinci fördert im Rahmen des EU-Programms für Lebens-langes Lernen Mobilitäts- und Innovationsprojekte in der beruflichen Aus- und Wei-terbildung. Im Rahmen des Projekts 'AUPRAX 2010 - Schulwesen' konnten im Schuljahr 2010/11 durch diese Förderung 33 Fachleute der beruflichen Aus- und Weiterbildung einen jeweils einwöchigen Erfahrungsaustausch in Deutschland, Spanien und Großbritannien absolvieren. In den dort für Berufsbildung verantwortlichen Ministerien, Ausbildungseinrichtungen und -betrieben sowie in nationalen Anerkennungsstellen konnten die Teilnehmerinnen und Teilnehmer Einblicke in andere europäische Berufsbildungssysteme gewinnen und in einen intensiven Erfahrungs- und Meinungsaustausch zu zentralen Themen wie der Gestaltung von Lehrplänen, der Ausgestaltung von Bildungsstandards, der Aus- und Weiterbildung von Lehrerinnen und Lehrern, der Zusammenarbeit zwischen Schulen und Unternehmen sowie der internationalen Vergleichbarkeit und Anerkennung von Qualifikationen treten. Wieder zurück in Österreich übernehmen sie in ihrem eigenen Berufsumfeld durch neu gewonnene Erkenntnisse eine für Gestaltungs- und Veränderungsprozesse wichtige Multiplikatorenrolle und können damit wesentlich zur Weiterentwicklung der öster-reichischen Berufsbildung im Sinne der Qualitätsinitiative QIBB des BMUKK beitragen.

IFA-Geschäftsführerin Klimmer: "In unserem Projekt ist es gelungen, dass alle Teilneh-mer miteinander an einem gemeinsamen Ziel arbeiten, nämlich an der Weiterentwick-lung und der Qualität in den berufsbildenden Schulen in Österreich. Sie leisten damit auch einen wichtigen Beitrag zur Internationalisierung der österreichischen Berufsbil-dung." Das ausgezeichnete Projekt initiiert nachhaltigen Meinungs- und Erfahrungsaus-tausch mit Fachleuten aus den besuchten Ländern. Ziel ist es, gemeinsam in einen fortwährenden Prozess der Qualitäts- und Attraktivitätssteigerung des berufsbildenden Schulwesens in Österreich zu treten. Seit dem Projektstart im Jahr 2007 haben insge-samt 180 Expertinnen und Experten aus allen Fachrichtungen des berufsbildenden Schulwesens in Österreich an diesem europaweiten Erfahrungsaustausch teilgenom-men. Das Projekt wird 2013 mit rund 40 weiteren österreichischen Fachleuten fortge-setzt. (BS)

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alfred.freundlinger@wko.at

IFA - Internationaler Fachkräfteaustausch
Mag. Susanne Klimmer
E: klimmer@ifa.or.at
T: +43 (0)1 5451671-0
W: www.ifa.or.at

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