Glaser begrüßt humanitäres Engagement der Bundesregierung

1,6 Millionen Euro für Katastrophenopfer in Syrien, Haiti und Niger - Private Spenden können steuerlich abgesetzt werden

Wien (OTS/ÖVP-PK) - Abg. Franz Glaser, ÖVP-Sprecher für Entwicklungszusammenarbeit, begrüßt ausdrücklich den heute, Dienstag, auf Initiative von Außenminister Spindelegger gefassten Beschluss des Ministerrats, 1,6 Millionen Euro für Katastrophenopfer in Entwicklungsländern bereitzustellen. "Die Bundesregierung unterstreicht damit ihr humanitäres Engagement. Ergänzend zur Möglichkeit, dass Privatspenden steuerlich abgesetzt werden können, bekräftigt sie, dass ihr die Linderung akuter Notsituationen ein großes Anliegen ist", sagte Glaser.

Aus dem Auslandskatastrophenfonds hat der Ministerrat heute 1,6 Millionen Euro freigegeben. 800.000 Euro werden zur Betreuung syrischer Bürgerkriegsflüchtlinge bereitgestellt, 400.000 Euro für Opfer des Wirbelsturms "Sandy" in Haiti sowie weitere 400.000 Euro für Hungernde im Niger.

Glaser ruft in Erinnerung, dass seit vier Jahren Privatpersonen ihre Spenden an mildtätige Organisationen von der Steuer absetzen können:
"Über den Weg der Absetzbarkeit kommen zusätzlich 40 Millionen Euro zur Geltung. Das Spendenaufkommen lag 2010 bei 460 Millionen Euro und wird heuer vermutlich erstmals über eine halbe Milliarde Euro steigen."

Steuerlich absetzbar sind Spenden an mildtätige Organisationen, Forschungseinrichtungen, Feuerwehren, Umwelt- und Naturschutzvereine. (Schluss)

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