- 10.12.2012, 11:13:36
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Die größten SprücheklopferInnen sind gesucht!
Die Österreichische Gewerkschaftsjugend ruft Jugendliche in einem Facebook-Gewinnspiel auf, sich zu Gewaltprävention, Berufsorientierung und Mitbestimmung in Pose zu werfen
Utl.: Die Österreichische Gewerkschaftsjugend ruft Jugendliche in
einem Facebook-Gewinnspiel auf, sich zu Gewaltprävention,
Berufsorientierung und Mitbestimmung in Pose zu werfen =
Wien (OTS/ÖGB) - Gewaltprävention, Beteiligung am politischen
Geschehen und Berufsorientierung - die meisten Jugendlichen sind
damit bereits in Berührung gekommen. Um die Gesellschaft auf diese
Themen aufmerksam zu machen, startet die Österreichische
Gewerkschaftsjugend (ÖGJ) ein Facebook-Gewinnspiel, bei dem die
größte Sprücheklopferin bzw. der größte Sprücheklopfer gesucht wird.
Junge Menschen sind dazu aufgerufen, für ein Foto zu einem der drei
Themen zu posen, dieses auf die Facebook-Seite der ÖGJ hochzuladen
und mit einem passenden Spruch-Aufkleber zu versehen. Die besten
PoserInnen werden von einer Jury ausgewählt und können sich über
zahlreiche Sachpreise freuen - Hochladeschluss ist der 28. Februar
2013. Musikerin Chrissi Klug vom österreichischen Pop-Duo
Luttenberger*Klug hat sich bereits als Sprücheklopferin in Pose
geworfen.
Gewalt hat viele Formen
Ein Themenfeld des Wettbewerbs betrifft die vielen Formen der Gewalt,
denen man auch am Arbeitsplatz ausgesetzt sein kann. "Gewalt beginnt
nicht erst mit dem Faustschlag ins Gesicht: Auch sexuelle
Belästigung, anzügliche Bemerkungen, regelmäßige Beschimpfungen und
Beleidigungen fallen unter Gewalt. Wir wollen wieder daran erinnern,
dass Gewalt, egal in welcher Form, nicht zu akzeptieren ist", sagt
ÖGJ-Vorsitzender Jürgen Michlmayr.
Die Beteiligung von Jugendlichen am arbeitspolitischen Geschehen ist
ein wichtiges Feld für die ÖGJ. Missstände am Arbeitsplatz können am
besten in Gemeinschaft aufgezeigt und beseitigt werden. Unter dem
Motto "Gemeinsam sind wir stärker!" soll der Arbeitsmarkt für
Jugendliche gerechter gestaltet werden.
Mehr Jugendliche in Technik und Naturwissenschaften
Mitbestimmt werden kann nicht nur in der Arbeitspolitik, sondern auch
in der Gestaltung unserer naturwissenschaftlich-technischen Zukunft.
Mehr Jugendliche sollen dazu bewegt werden, sich für eine Karriere im
Bereich der MINT-Fächer, also Mathematik, Informatik,
Naturwissenschaft und Technik, zu entscheiden. Diese Berufsfelder
bieten gute Chancen für die berufliche Zukunft und weisen einen hohen
Bedarf an neuen Fachkräften auf. Aber nur, wenn auch die
ArbeitgeberInnen kooperationsbereit sind, kann diese Entwicklung
stattfinden. "Die Wirtschaft soll nicht über Fachkräftemangel
jammern, sondern ausbilden", sagt Michlmayr zum Thema
Fachkräftemangel. "Seit 1980 ist die Zahl der Lehrstellen um ein
Drittel zurückgegangen, gerade 20 Prozent der Unternehmen, die
Lehrlinge ausbilden könnten, tun das auch. Die Zahlen machen klar,
dass vor allem auf der Seite der Wirtschaft einiges getan werden
muss, damit die Zahl der Ausbildungsverweigerer unter den Unternehmen
wieder sinkt."
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