• 07.12.2012, 10:00:33
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GSK hofft auf nachhaltigere Produktion durch EU-Projekt mit acib

Wien (OTS) - CHEM 21 ist ein neues Projekt der "Initiative Innovative
Medizin" (IMI) zur Entwicklung von umweltfreundlichen
Produktionsmethoden für die Pharmaindustrie. IMI wird mit je 1 Mrd.
Euro von der EU und der Pharmaindustrie finanziert. CHEM 21 ist mit
26,4 Mio. Euro dotiert, davon entfallen 1,8 Mio. Euro auf das
österreichische Forschungs-Kompetenzzentrum acib. Das Austrian Centre
of Industrial Biotechnology bringt sein Know-How mit den zwei
Forschungsschwerpunkten Biokatalyse und synthetische Biologie ein,
Projektkoordinator ist GlaxoSmithKline.

"Es freut mich besonders, dass GSK über das Projekt CHEM 21 erneut
in die österreichische Forschung investiert. Begonnen hat es mit dem
Biotech-Lizenzdeal mit AFFiRiS im Jahr 2008, gefolgt von der
strategischen Allianz mit Intercell und zuletzt der Kooperation mit
Apeiron - alles Wiener Biotech-Unternehmen. acib ist unser erster
Kontakt mit einem steirischen Forschungspartner. Beeindruckend ist
die gute Vernetzung im wissenschaftlichen Bereich und der hohe
Frauenanteil von 58 %.", so Mag. Evelyn Schödl, General Managerin von
GSK Österreich.

Der Beitrag von acib: mehr Nachhaltigkeit und Treffsicherheit
Durch den Einsatz von Biokatalysatoren (Enzyme) können Reaktionen
einfacher, umweltverträglicher, kosten- und energiesparender
durchgeführt werden. Gefährlicher Abfall wird vermieden, Prozesse
laufen vorhersehbarer ab. Bei der synthetischen Biologie werden
beispielsweise bestimmte Aminosäuren eingesetzt, die über erwünschte
Merkmale wie verbesserte Stabilität und Haltbarkeit verfügen.
Univ.-Prof. Dr. Anton Glieder, wissenschaftlicher Geschäftsführer von
acib: "Die Weltbevölkerung wächst, während unsere Ressourcen
schrumpfen. Um trotzdem Wohlstand zu schaffen, brauchen wir neue
Technologien. In der Pharmabranche heißt das, mit weniger
Rohstoffeinsatz zu arbeiten. Wir verwenden die Werkzeuge der Natur
als Basis für neue, grüne Produktionsmethoden."

Der Vorteil für die Pharmaindustrie: Innovativere und
umweltfreundlichere Produktion

Innovative Medikamente ermöglichen PatientInnen, länger und
gesünder zu leben und ein produktiveres Leben zu führen.
Voraussetzung dafür sind einerseits Investitionen in die Erforschung
und Entwicklung von Arzneimitteln und Impfstoffen, andererseits aber
auch die Wettbewerbsfähigkeit in der Produktion bei minimaler
Auswirkung auf die Umwelt. Industrielle Biotechnologie und
katalytische Methoden haben das Potenzial, signifikante
Verbesserungen zu bringen. Die Einsparungen im Herstellungsprozess
können in die Entwicklung von neuen Medikamenten investiert werden
und gleichzeitig den Zugang zu Medizin verbessern.

Pharmaunternehmen wie GSK und Kompetenzzentren wie acib arbeiten
weitgehend an der Schnittstelle von Biologie und Chemie zusammen, um
nachhaltigere Methoden zu entwickeln. Luke Humphreys vom GSK
Forschungszentrum in Stevenage/UK dazu: "Die Forscher von acib sind
anerkannte Autoritäten in den Gebieten der isolierten Enzyme und
Biokatalyse sowie bei Proteinen, Zelldesign und -technik. Diese
Expertise ist von großem Interesse für GSK und wir freuen uns, dass
acib Teil des CHEM21-Konsortiums ist. Mehr Nachhaltigkeit in der
Medikamentenproduktion reduziert nicht nur den ökologischen
Fußabdruck unserer Industrie, sondern liefert auch Einsparungen, die
in die Entwicklung neuer Medikamente investiert werden können."

Bildmaterial

Foto Evelyn Schödl: http://www.glaxosmithkline.at/images/ESC.jpg
Fotos Pressekonferenz vom 4.12.2012:
http://www.fotorush.com/de/integration/frankl/aktuell/
Bild PK-acib_01: (Personen v.li.n.re.: Dr. Christian Buchmann -
Landesrat Steiermark, Univ.-Prof. Dr. Anton Glieder - acib, Luke
Humphreys PhD - GSK, Univ.-Prof. Dr. Rolf Breinbauer - TU Graz)

Bild PK-acib_15: (Personen v.li.n.re.: Dr. Mathias Drexler - acib,
Dr. Christian Buchmann - Landesrat Steiermark, Univ.-Prof. Dr. Rolf
Breinbauer - TU Graz, Luke Humphreys PhD - GSK, Univ.-Prof. Dr. Anton
Glieder -acib)

Abdruck der Bilder mit Copyright-Angabe kostenfrei.

Referenzen
Weitere Details zu acib unter www.acib.at, zu GSK unter www.gsk.com
und www.gsk.at.

GlaxoSmithKline - eines der weltweit führenden
forschungsintensiven Pharma- und Gesundheitsunternehmen - engagiert
sich für die Verbesserung der Lebensqualität von Menschen, indem sie
ihnen ein aktiveres, gesünderes und längeres Leben ermöglicht.

OTS-ORIGINALTEXT PRESSEAUSSENDUNG UNTER AUSSCHLIESSLICHER INHALTLICHER VERANTWORTUNG DES AUSSENDERS - WWW.OTS.AT | GSK

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