- 06.12.2012, 15:58:40
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FPÖ: Strache fordert Solidarität mit der eigenen Bevölkerung - Keine Erhöhung der Politikerbezüge!
Wien (OTS) - Entschieden gegen jedwede Erhöhung der Politikerbezüge
wandte sich heute FPÖ-Bundesparteiobmann HC Strache in seiner Rede im
Nationalrat. "SPÖ, ÖVP und Grüne wollen sich eine satte
Gehaltserhöhung gönnen, während sie von den Österreicherinnen und
Österreichern verlangen, den Gürtel enger zu schnallen." Diese
Vorgangsweise sei nicht redlich und nicht anständig. Gerade die
Grünen würden sich wieder einmal zum Steigbügelhalter von Rot und
Schwarz degradieren lassen und unehrlich agieren. Sauberkeit und
Selbstbeschränkung seien aber gefragt. "Bei uns selber haben wir
anzufangen", betonte Strache, der Solidarität mit der Bevölkerung
einforderte.
Eine Erhöhung der Politikergehälter um 1,8 Prozent bedeute, dass
Bundeskanzler Werner Faymann im nächsten Jahr 5.138 Euro mehr
verdienen werde als noch 2012, kritisierte Strache. Die jährliche
durchschnittliche ASVG-Pension in Österreich liege bei 14.742 Euro
brutto. Somit mache die Erhöhung, die sich der Kanzler für sich
selbst gönne, mehr als ein Drittel einer jährlichen ASVG-Pension aus.
Das sei völlig inakzeptabel. Die gerechteste Variante sei eine
Nulllohnrunde, die von der FPÖ auch beantragt worden sei, so Strache.
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