FPÖ: Strache fordert Solidarität mit der eigenen Bevölkerung - Keine Erhöhung der Politikerbezüge!

Wien (OTS) - Entschieden gegen jedwede Erhöhung der Politikerbezüge wandte sich heute FPÖ-Bundesparteiobmann HC Strache in seiner Rede im Nationalrat. "SPÖ, ÖVP und Grüne wollen sich eine satte Gehaltserhöhung gönnen, während sie von den Österreicherinnen und Österreichern verlangen, den Gürtel enger zu schnallen." Diese Vorgangsweise sei nicht redlich und nicht anständig. Gerade die Grünen würden sich wieder einmal zum Steigbügelhalter von Rot und Schwarz degradieren lassen und unehrlich agieren. Sauberkeit und Selbstbeschränkung seien aber gefragt. "Bei uns selber haben wir anzufangen", betonte Strache, der Solidarität mit der Bevölkerung einforderte.

Eine Erhöhung der Politikergehälter um 1,8 Prozent bedeute, dass Bundeskanzler Werner Faymann im nächsten Jahr 5.138 Euro mehr verdienen werde als noch 2012, kritisierte Strache. Die jährliche durchschnittliche ASVG-Pension in Österreich liege bei 14.742 Euro brutto. Somit mache die Erhöhung, die sich der Kanzler für sich selbst gönne, mehr als ein Drittel einer jährlichen ASVG-Pension aus. Das sei völlig inakzeptabel. Die gerechteste Variante sei eine Nulllohnrunde, die von der FPÖ auch beantragt worden sei, so Strache.

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