- 06.12.2012, 15:31:14
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Neugebauer: Arbeit des Entschädigungsfonds belegt verantwortungsbewussten Umgang Österreichs mit seiner Geschichte
Wien, 06. Dezember 2012 (OTS/ÖVP-PK) - Mit 25. Juni wurde die
Bearbeitung des letzten Antrags an das Antragskomitee des
Entschädigungsfonds abgeschlossen. Nun schien es "im Sinne eines
verantwortungsvollen Umgangs mit den Opfern opportun, eine Verkürzung
der Verjährungsfrist vorzunehmen, um die verbliebenen Mittel sinnvoll
und im Sinne der Opfer des NS-Regimes einsetzen zu können", zeigte
sich heute, Mittwoch, der Zweite Nationalratspräsident Fritz
Neugebauer anlässlich der Beschlussfassung der Beendigung des
Allgemeinen Entschädigungsfonds bis 2018 im Plenum des Nationalrates
überzeugt, dass "gerade die Arbeit des Entschädigungsfonds den
verantwortungsbewussten Umgang der Republik Österreich mit seiner
Geschichte belegt".
Die Auszahlungen des Fonds könnten dabei selbstverständlich als Geste
das erlittene Unrecht nicht wieder gut machen, seien aber
"symbolhafter Ausdruck dieser Verantwortung". Auch Stuart Eizenstat,
im Jahr 2001 Verhandlungspartner der Regierung Schüssel aus den USA,
habe die Einrichtung des Entschädigungsfonds als "Wasserscheide in
der neueren österreichischen Geschichte" bezeichnet und gemeint, die
österreichischen Verhandlungen seien "unglaublich engagiert" geführt
worden: "Historiker werden eines Tages zurückschauen und sagen, dass
Österreich viel getan hat", zitierte der Zweite Nationalratspräsident
Aussagen Eizenstats bei einem Besuch im Jahr 2011 im Hohen Haus.
Die verbliebenen Mittel aus dem Allgemeinen Entschädigungsfonds
werden dem Nationalfonds zugeführt. (Schluss)
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