Neugebauer: Arbeit des Entschädigungsfonds belegt verantwortungsbewussten Umgang Österreichs mit seiner Geschichte

Wien, 06. Dezember 2012 (OTS/ÖVP-PK) - Mit 25. Juni wurde die Bearbeitung des letzten Antrags an das Antragskomitee des Entschädigungsfonds abgeschlossen. Nun schien es "im Sinne eines verantwortungsvollen Umgangs mit den Opfern opportun, eine Verkürzung der Verjährungsfrist vorzunehmen, um die verbliebenen Mittel sinnvoll und im Sinne der Opfer des NS-Regimes einsetzen zu können", zeigte sich heute, Mittwoch, der Zweite Nationalratspräsident Fritz Neugebauer anlässlich der Beschlussfassung der Beendigung des Allgemeinen Entschädigungsfonds bis 2018 im Plenum des Nationalrates überzeugt, dass "gerade die Arbeit des Entschädigungsfonds den verantwortungsbewussten Umgang der Republik Österreich mit seiner Geschichte belegt".

Die Auszahlungen des Fonds könnten dabei selbstverständlich als Geste das erlittene Unrecht nicht wieder gut machen, seien aber "symbolhafter Ausdruck dieser Verantwortung". Auch Stuart Eizenstat, im Jahr 2001 Verhandlungspartner der Regierung Schüssel aus den USA, habe die Einrichtung des Entschädigungsfonds als "Wasserscheide in der neueren österreichischen Geschichte" bezeichnet und gemeint, die österreichischen Verhandlungen seien "unglaublich engagiert" geführt worden: "Historiker werden eines Tages zurückschauen und sagen, dass Österreich viel getan hat", zitierte der Zweite Nationalratspräsident Aussagen Eizenstats bei einem Besuch im Jahr 2011 im Hohen Haus.

Die verbliebenen Mittel aus dem Allgemeinen Entschädigungsfonds werden dem Nationalfonds zugeführt. (Schluss)

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