Kampagne "Nullbock auf Nulllohnrunde" zeigt Wirkung: "Wer A sagt braucht nicht B zu sagen, wenn er erkennt, dass A falsch war!"

Unabhängige GewerkschafterInnen im öffentlichen Dienst (UGöd) begrüßen Gehaltsverhandlungen der Gemeindebediensteten

Wien (OTS) - "Gemeinde-Bedienstete machen mobil.
Gemeindebedienstete wollen Gehaltsplus auch für 2013. In Wien soll nun neu verhandelt werden", meldete der KURIER am 4.12.2012. An diesem Tag übergaben Unabhängige GewerkschafterInnen in der GdG-KMSfB-Zentrale und in der GÖD die erste Tranche von Unterschriften - für Gehaltsverhandlungen 2013 und gegen die mit der geplanten Nulllohnrunde verbundenen Reallohnkürzungen.

Beate Neunteufel-Zechner und Reinhart Sellner, die beiden Vorsitzenden der UGöd sehen die von Christian Meidlinger, dem Vorsitzenden der Gewerkschaft der Gemeindebediensteten für Wien angekündigten Gehaltsverhandlungen als Erfolg vieler Basisinitiativen gegen Nulllohnrunden im öffentlichen Dienst - darunter auch die UG-Kampagne "Null Bock auf Nulllohnrunden". Im Rahmen dieser Kampagne wurden in zahlreichen Gewerkschaftsausschüssen, Personalvertretungen und Betriebsräten im öffentlichen wie privaten Bereich Resolutionen gegen Nulllohnrunden beschlossen und die sofortige Aufnahme von Gehaltsverhandlungen im öffentlichen Dienst gefordert.

"Höchste Zeit, dass auch die GÖD ihren Sparpakt mit der Bundesregierung überprüft", meinte Beate Neunteufel-Zechner bei der Übergabe der Unterschriften in der GÖD-Zentrale. "Höchste Zeit für die statutengemäße Einberufung der GÖD-Bundeskonferenz," ergänzt Reinhart Sellner, die hat der Nulllohnrunde bis heute keine Zustimmung gegeben und könnte statt der nachträglichen Zustimmung auch Gehaltsverhandlungen beschließen."

Die von der Gewerkschaft öffentlicher Dienst, von FCG-Neugebauer und FSG-Holzer im Februar akzeptierte Nulllohnrunde 2013 (ergänzt durch eine Minimal-Lohnerhöhung 2014!) würde für über 300.000 öffentlich Bedienstete und Ausgegliederte massive Reallohnverluste bringen. Zählt man Landes- und Gemeindebedienstete, die Beschäftigten auch dort bereits ausgegliederter Bereiche sowie der privaten Sozial-, Gesundheits-, Bildungs- und Kultureinrichtungen dazu, deren Einkommensentwicklung vielfach an jener des öffentlichen Dienstes gekoppelt ist, dann sind fast ein Viertel der unselbständig Erwerbstätigen in Österreich betroffen. Volkswirtschaftlich bedeutet das den Verlust der krisendämpfenden, weil die Inlandsnachfrage sichernde Kaufkraft von 900.000 ArbeitnehmerInnen.

"Glück auf!" den Verhandlern der GdG-KMSfB!

Statt Reallohnkürzung im öffentlichen Dienst: Gehaltsverhandlungen Jetzt!

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UGöD-Vorsitzteam:
Beate Neunteufel-Zechner Tel: 0681 20 90 30 59
Reinhart Sellner Tel: 0676 34 37 521
e-Mail: nullbock@ug-oegb.at
http://www.ug-oegb.at/ugoed/

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