- 06.12.2012, 09:33:05
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KONSUMENT.at: Winterdiesel im Test - Versorgung großteils gut
55 von 58 Proben entsprechen den gesetzlichen Bestimmungen
Utl.: 55 von 58 Proben entsprechen den gesetzlichen Bestimmungen =
Wien (OTS/VKI) - Der Winter steht vor der Tür, die Temperaturen
sinken. Für Skisportler ist das eine gute Nachricht, für die Halter
von Dieselfahrzeugen weniger. Für sie beginnt nun wieder die Zeit, in
der sie fürchten müssen, ihr Auto könnte nach einer kalten Frostnacht
plötzlich nicht mehr anspringen. Dabei sollte genau das dank
Winterdiesel eigentlich kein Problem sein. Laut österreichischer
Kraftstoffverordnung darf in der Zeit von 1. November bis Ende
Februar nur Diesel angeboten werden, der auch bei minus 20 Grad
Celsius noch funktionstüchtig bleibt. Trotzdem sind viele
Fahrzeughalter unsicher: Woher weiß ich, welchen Diesel ich an der
Tankstelle bekomme? Was ist, wenn die Temperaturen unter minus 20
Grad sinken?
Der Verein für Konsumenteninformation (VKI) hat in Kooperation mit
der Arbeiterkammer Tirol zum Winterbeginn bei insgesamt 58
Tankstellen österreichweit Proben entnommen und untersuchen lassen.
55 Kraftstoffproben entsprachen den gesetzlichen Bestimmungen, auch
wenn der Großteil die Normgrenze nur sehr knapp einhielt. Drei Proben
- jeweils eine Wien, Vorarlberg und Kärnten - erfüllten die Vorgaben
nicht. Die detaillierten Testergebnisse und weitere Informationen zum
Thema gibt es auf www.konsument.at.
VKI-Projektleiter Konrad Brunnhofer: "Die Versorgung mit
Winterdiesel funktioniert, wie unsere Erhebung zeigt, relativ gut. Um
die Unsicherheit unter den Autofahren zu reduzieren, wäre es
sinnvoll, wenn an den Tankstellen die Kältefestigkeit (in Grad
Celsius) deklariert wird. Der Anbieter sollte hier aber nicht einen
theoretischen Tiefstwert angeben, sondern einen Mindestwert, für den
er garantiert."
Früher konnte man sich bei tiefen Temperaturen selbst helfen,
indem man Diesel mit Benzin verdünnte. Bei der heutigen Generation
von Dieselmotoren ist das nicht mehr möglich. Eine Beimischung von
Normalbenzin kann zu ernsthaften Schäden führen. Dasselbe gilt für
die nachträgliche Zugabe von Additiven, sogenannten
Fließverbesserern. Statt ihren eigentlichen Zweck zu erfüllen, haben
diese beigemengten "Wundermittel" oft den gegenteiligen Effekt: Sie
verstopfen die Filter und führen damit erst recht zum Versagen des
Motors.
Die Details zum Winterdiesel-Test und weitere Informationen zum
Thema gibt es auf www.konsument.at.
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