LH Dörfler: Bundesregierung lässt Pensionisten im Stich

Erstmals seit 2005 keine Inflationsabgeltung - Kärnten ist mit seinen sozialen Leistungen Vorreiter

Klagenfurt (OTS/LPD) - Die Pensionserhöhung mit nur 1,8 Prozent für 2,6 Millionen Österreicher deckt die Inflationsrate (2,8 Prozent) nicht mehr ab. " Es ist sehr bedauerlich, dass die Bundesregierung nach einer Geheimgipfel-Entscheidung die österreichischen Pensionisten im Stich lässt", kritisierte heute, Mittwoch, Landeshauptmann Gerhard Dörfler.

"Der Bundesregierung ist es anscheinend völlig egal, wie die Pensionisten ihr Auslangen finden, während hingegen in Kärnten eine ganze Reihe von zusätzlichen Sozialleistungen, wie Teuerungsausgleich oder Müttergeld usw., angeboten werden", sagte Dörfler.
Wie wichtig diese zusätzlichen freiwilligen Leistungen sind, zeige auch der gerade laufende Kärntner Teuerungsausgleich, der richtigerweise aufgrund der hohen Teuerungsrate wesentlich erhöht wurde, so Dörfler. Die Bundesregierung sollte endlich dem Kärntner Beispiel folgen und erkennen, dass sie auch dringend handeln muss.

"Es kann und darf nicht sein, dass gerade jene Menschen, die entscheidend zum Wiederaufbau unseres Landes beigetragen haben, jetzt so "im Schnee" stehen gelassen werden", sagte der Landeshauptmann. Er appelliert an die Bundesregierung, nicht auf dem Rücken der Pensionisten zu sparen und ihnen wenigstens die volle Inflationsabgeltung zukommen zu lassen.

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