• 04.12.2012, 12:41:31
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'Krampus' und 'Nikolo' bringen GöD- und GdG-KMSfB-Vorsitzenden jede Menge Unterschriften und Beschlüsse gegen Nulllohnrunden!

Ob "es morgen was geben" wird, oder ob "es gleich dumper" wird, in den Geldbörsen der öffentlich Bediensteten, hängt nicht zuletzt von GdG-KMSfB und GöD-Vorsitzenden ab!

Utl.: Ob "es morgen was geben" wird, oder ob "es gleich dumper"
wird, in den Geldbörsen der öffentlich Bediensteten, hängt
nicht zuletzt von GdG-KMSfB und GöD-Vorsitzenden ab! =

Wien (OTS) - Rechtzeitig zu "Krampus" und "Nikolo" haben die
Unabhängigen GewerkschafterInnen heute bei den
Gewerkschaftsvorsitzenden der GöD und der GdG-KMSfB die bislang
gesammelten Unterschriften gegen Nulllohnrunden im öffentlichen
Dienst hinterlegt. "Rund 2.400 Unterschriften wurden bislang
gesammelt. Daneben gibt es zahlreiche Beschlüsse gegen Nulllohnrunden
auf Betriebs- und Dienststellenebene im Gemeindedienst, im
öffentlichen Dienst und im privaten Sozial-, Gesundheits- und
Bildungsbereich. Sie alle fordern Verhandlungen und faire
Lohnabschlüsse," so Markus Koza, Vorsitzender der Unabhängigen
GewerkschafterInnen im ÖGB.

Zwt.: "Krampus oder Nikolo? Geschenkt wird uns nichts!":

In einer mit überreichten "Krampusbotschaft" heißt es an die
Gewerkschaftsvorsitzenden Meidlinger und Neugebauer gerichtet u.a.:
"Dürfen wir uns 'morgen freuen', weil es 'was geben' wird? Es liegt
nicht zuletzt an Euch, Kollegen. Denn: geschenkt wird uns nichts!"
Und weiter: 'Still, still, still' dürfen Gewerkschaften nicht halten
- wenn's um die Einkommen der KollegInnen geht."

Thomas Kerschbaum und Martina Petzl-Bastecky von der KIV/UG in der
GdG-KMSfB erinnern einmal mehr an die massiven Auswirkungen von
Nulllohnrunden bei den Gemeindebediensteten: "Eine
Kindergartenassistentin mit einem Bruttoeinkommen von knapp 1.300
Euro monatlich würde etwa bei einer einmaligen Nulllohnrunde nach
zehn Jahren rund 4.000 Euro verlieren. Nulllohnrunden stellen massive
Kaufkraftverluste dar und sind gerade für BezieherInnen kleiner und
mittlerer Einkommen nicht verkraftbar!"

Zwt.: Nulllohnrunden sind Lohnkürzungsprogramme ohne Rücksicht auf
"soziale Verluste"

Beate Neunteufel-Zechner und Reinhart Sellner von den Unabhängigen
GewerkschafterInnen in der GöD ergänzen: "Nulllohnrunden treffen bei
weitem nicht nur Spitzenbeamte sondern alle öffentlich Bediensteten -
auch jene in ausgegliederten Betrieben, Vertragsbedienstete,
Privatangestellte, Voll- wie Teilzeitbeschäftigte - kurz alle
Beschäftigtengruppen, die ihren Anteil am gesellschaftlichen
Wohlstand in diesem Land leisten, unabhängig von sozialem Status und
Einkommen. Nulllohnrunden haben mit 'Einkommensgerechtigkeit' nichts
zu tun, sondern sind vielmehr Lohnkürzungsprogramme ohne Rücksicht
auf 'soziale' und 'wirtschaftliche' Verluste!"

Zwt.: Lohnabschlüsse im öffentlichen Dienst wirken sich auch auf
Private aus!

Markus Koza von der AUGE/UG in der GPA-djp weist einmal mehr auf
drohende Auswirkungen von Nulllohnrunden auf den privaten Bildungs-,
Sozial- und Gesundheitsbereich hin: "In vielen privaten Einrichtungen
orientieren sich Löhne und Gehälter direkt oder indirekt an den
Abschlüssen im öffentlichen Dienst. Nulllohnrunden drohen sich in
diesem Sinne auf Bereiche auszuweiten, die für die öffentliche Hand
soziale Dienste erbringen und von der öffentlichen Hand entsprechend
finanziert werden. Deshalb kann es den Privatangestellten - gerade in
diesen Bereichen - nicht egal sein, ob es im öffentlichen Dienst
Nulllohnrunden gibt oder nicht."

Die Unabhängigen GewerkschafterInnen abschließend: "'Froh und
munter sein' fällt deutlich leichter, wenn's im Geldbörsel 'nicht
dumper' wird!"

Fotos von der heutigen Aktion auf www.nullbockaufnulllohn.at bzw.
http://www.flickr.com/photos/augeug/sets/72157632169373492/ bzw. auf.

Alle Infos rund um die UG-Kampagne "Null Bock auf Nulllohnrunden"
mit Berichten über Beschlüsse gegen Nulllohnrunden auf Dienststellen-
und Betriebsebene auf www.nullbockaufnulllohn.at.

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