• 29.11.2012, 14:00:04
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  • OTS0241 OTW0241

Wirtschaftsparlament II: Arbeitszeitflexibilisierung ist der Schlüssel für moderne Arbeitsverhältnisse

Betriebe entlasten - Arbeitszeitregelung entspricht nicht aktuellen Bedingungen - Lebensarbeitszeit an Demografie anpassen - Ungerechtigkeiten im Pensionssystem beheben

Utl.: Betriebe entlasten - Arbeitszeitregelung entspricht nicht
aktuellen Bedingungen - Lebensarbeitszeit an Demografie
anpassen - Ungerechtigkeiten im Pensionssystem beheben =

Wien, 29. November 2012 (OTS/Text) - Im heutigen Wirtschaftsparlament
wurde der Wirtschaftsbund-Antrag zur "Flexibilisierung des
Arbeitsmarktes" beschlossen. Abg.z.NR Peter Haubner, Generalsekretär
des Österreichischen Wirtschaftsbundes, sieht in der
Arbeitszeitflexibilisierung den "Schlüssel für moderne
Arbeitsverhältnisse". Denn Tatsache ist, dass die derzeitigen
Arbeitszeitregelungen nicht den vorherrschenden Bedingungen
entsprechen. "Man darf nicht alle Unternehmen in das gleiche Korsett
zwingen. Die heimischen Betriebe sollen die Möglichkeit haben, sich
an rasch ändernde Bedingungen anpassen zu können - und zwar auf
kollektivvertraglicher, betrieblicher und einzelvertraglicher Ebene.
Das ist in wirtschaftlich und konjunkturell sensiblen Zeiten überaus
wichtig", betont Haubner auch im heutigen "WirtschaftsBlatt". ****

Mit der Forderung nach der Flexibilisierung des Arbeitsmarkts
entkräftet der Wirtschaftsbund gleichzeitig das ÖGB-Märchen von der
Arbeitszeitverkürzung. "Die Vergangenheit hat gezeigt, dass eine
Verkürzung der Arbeitszeit nicht zu einer Senkung der
Arbeitslosenquote führt. Im Gegenteil - in Frankreich erhöhte sich
die Arbeitslosenquote durch die Einführung der Arbeitszeitverkürzung
auf 10,3 Prozent", verdeutlicht Haubner, und weiter: "Die Entlastung
der Betriebe ist das Gebot der Stunde." Um auch in Zukunft einen
starken Wirtschaftsstandort und wettbewerbsfähige Unternehmen zu
haben, ist es außerdem wichtig, die Lebensarbeitszeit an den
demografischen Wandel anzupassen. "Das Pensionsantrittsalter ist
heute mit 58 um drei Jahre niedriger als vor 40 Jahren - und das bei
einer um zwölf Jahre höheren Lebenserwartung. Hier gilt es,
Ungerechtigkeiten im Pensionssystem rasch zu beheben", erläutert
Haubner.

OTS-ORIGINALTEXT PRESSEAUSSENDUNG UNTER AUSSCHLIESSLICHER INHALTLICHER VERANTWORTUNG DES AUSSENDERS - WWW.OTS.AT | NWB

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