• 27.11.2012, 15:02:42
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JUGENDVERTRETUNG: Einheitlicher Jugendschutz in greifbarer Nähe!

Die BJV begrüßt das Einlenken von Kärnten in Sachen Jugendschutz und fordert Vorarlberg auf, jetzt nachzuziehen.

Utl.: Die BJV begrüßt das Einlenken von Kärnten in Sachen
Jugendschutz und fordert Vorarlberg auf, jetzt nachzuziehen. =

Wien (OTS) - Die Bundesjugendvertretung (BJV) zeigt sich erfreut über
die heutigen Ankündigungen von LH-Stellvertreter und Jugendreferent
Kurt Scheuch in Sachen Jugendschutz: "Die BJV kämpft schon lange für
ein einheitliches Jugendschutzgesetz für ganz Österreich. Nachdem
Kärnten und Vorarlberg eine einheitliche Lösung lange blockiert
haben, freuen wir uns, dass Kärnten nun offenbar einlenkt und zu
einer Kompromisslösung bereit ist", so BJV-Vorsitzender Wolfgang
Moitzi.

Gerade bei den Ausgehzeiten herrscht ein unübersichtliches Wirr-Warr
für Jugendliche, erklärt Moitzi weiter: "Wenn man sich beispielsweise
die Ausgehzeiten für 15-jährige ansieht, reichen diese von 23 Uhr in
der Steiermark bis zu 1h in Wien, Niederösterreich, Burgenland und
Tirol. Das ist völlig unverständlich und widerspricht klar dem
Grundsatz von gleichen Rechten für alle Jugendlichen, was vor kurzem
auch der UNO-Kinderrechte-Ausschuss kritisiert hat."

Die BJV begrüßt daher, dass Kärnten jetzt liberalere Ausgehzeiten
vorsieht und sich damit den Regelungen der anderen Bundesländer
annähern will. Wichtig sei jetzt vor allem, dass Vorarlberg die
entsprechenden Schritte setze: "Im Vorjahr war man schon knapp an
einer Lösung dran. Da nun offenbar auch Kärnten bereit ist, einen
Kompromiss im Sinne junger Menschen einzugehen, liegt es jetzt nur
noch an dem westlichsten Bundesland, hier nachzuziehen, damit ein
einheitliches Jugendschutzgesetz für Österreich endlich Realität
wird. Es wäre völlig unverständlich, wenn sich Vorarlberg hier weiter
querstellt", betont Moitzi.

Abschließend betont der Vorsitzende, dass es beim Jugendschutz neben
einheitlichen Regelungen vor allem einen Ausbau von
Präventionsmaßnahmen braucht, damit Verstöße gar nicht erst zustande
kommen: "Jugendlichen Strafmaßnahmen anzudrohen wie in Kärnten ist
hier völlig fehl am Platz und trägt sicher nicht zu mehr
Verantwortungsbewusstsein junger Menschen bei."

Die genauen Forderungen der BJV für ein einheitliches
Jugendschutzgesetz sind auf der Kampagnenwebsite
www.vereinheitlichen.at nachzulesen.

OTS-ORIGINALTEXT PRESSEAUSSENDUNG UNTER AUSSCHLIESSLICHER INHALTLICHER VERANTWORTUNG DES AUSSENDERS - WWW.OTS.AT | BJV

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