• 24.11.2012, 10:03:15
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Kärnten: Ansturm auf Teuerungsausgleich

LH Dörfler und LR Dobernig führten im Klagenfurter Verwaltungszentrum zahlreiche Gespräche vor Ort - Teuerungsausgleich ist notwendiger denn je

Utl.: LH Dörfler und LR Dobernig führten im Klagenfurter
Verwaltungszentrum zahlreiche Gespräche vor Ort -
Teuerungsausgleich ist notwendiger denn je=

Klagenfurt (OTS/LPD) - Die Auszahlung des Kärntner
Teuerungsausgleichs hat heute, Samstag, im Verwaltungszentrum in
Klagenfurt begonnen. Bereits um acht Uhr in der Früh stellten sich
die ersten Personen an um 130 bzw. 180 Euro persönlich in Empfang
nehmen zu können. Bereits nach eineinhalb Stunden hatten 500
Anspruchsberechtigte ihr Geld abgeholt. Und das, obwohl man sich den
Teuerungsausgleich auch aufs Konto überweisen lassen kann. Der
Teuerungsausgleich wird heuer bereits zum sechsten Mal ausbezahlt und
wurde heuer von bisher 100 auf 130 Euro bzw. für Familien mit drei
oder mehr minderjährigen Kindern von 150 Euro auf 180 Euro erhöht.
Landeshauptmann Gerhard Dörfler sowie Konsumentenschutz- und
Finanzlandesrat Harald Dobernig waren heute ebenfalls vor Ort und
nutzen die Gelegenheit für Gespräche mit den Bürgern.

"Der Ansturm zeigt deutlich, dass die Menschen diese direkte Hilfe
und Unterstützung schätzen und auch das persönliche Gespräch mit uns
suchen."Auch wenn wir im Land sparen müssen, diejenigen, die dringend
Hilfe benötigen, vergessen wir nicht", betonte der Landeshauptmann.
Er habe in den Gesprächen von so manchen Problemen und Sorgen
erfahren und sei sich sicher, dass mit kleinen Hilfestellungen das
eine oder andere auch lösbar sei", betonte er.

Dobernig verwies darauf, dass Kärnten seit rund zehn Jahren die
Politikerbezüge nicht erhöht habe. "Wir sparen damit bei den
Gehältern der Regierungsmitglieder und Landtagsabgeordneten weit über
eine Millionen Euro pro Jahr. Geld, das im Rahmen des
Teuerungsausgleichs und der Erhöhung um 30 Euro nun der Kärntner
Bevölkerung zu Gute kommt", betonte der Finanzreferent.

Die Bedeutung des Teuerungsausgleichs wird auch durch die neuste
"Generali-Zukunftsstudie" 2012 untermauert, betonten sowohl Dörfler
als auch Dobernig. Demnach liegt der Anstieg der Lebenshaltungskosten
auf Platz eins der Ängste der Österreicher, erst auf Rang zwei folgt
die Furcht vor schwerer Krankheit.

Obwohl die Menschenkette durch das gesamte Foyer des
Verwaltungszentrums reichte, ging die Auszahlung dank des
routinierten Teams um Bürgerbüro-Leiter Siegfried Wuzella rasch und
unkompliziert über die Bühne. Auch heuer boten Schülerinnen und
Schüler der Kärntner Tourismusschulen Warmbad Villach den Menschen
Kaffee und Kuchen an.

Anspruchsberechtigt für den Teuerungsausgleich sind alle
Kärntnerinnen und Kärntner, die ihren Hauptwohnsitz seit mindestens
zwei Jahren in Kärnten haben und zumindest eine dieser
Voraussetzungen erfüllen: Pensionisten mit Ausgleichszulage; Bezieher
der allgemeinen Wohnbeihilfe; Mütter, die das 60. Lebensjahr
vollendet und mindestens ein Kind großgezogen haben, nicht
pensionsversorgt sind und die das Kärntner Müttergeld (Mütterpension
des Sozialmarktes) bekommen; Familien, die den Kärntner
Familienzuschuss erhalten.

Die weiteren Auszahlungstermine in den Bezirken sind: Montag,
26.11., in der BH Villach (10 - 15 Uhr), Dienstag, 27.11., in der BH
Feldkirchen (10 - 15 Uhr), Montag, 3.12., in der BH Völkermarkt (10 -
15 Uhr), Freitag, 7.12., in der BH Hermagor (10 - 15 Uhr), Dienstag,
11.12, in der BH Spittal (10 - 15 Uhr), Freitag, 14.12., in der BH
St. Veit an der Glan (10 - 15 Uhr), Montag, 17.12., im KUSS Wolfsberg
(10 - 15 Uhr). Barauszahlungen sind zudem in den Bürgerbüros in
Klagenfurt und Villach von 26.11.2012 bis 28.2.2013 möglich. Anträge
zur Post-/Banküberweisung können bis zum 15.3.2013 eingebracht
werden.
(Schluss)

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