• 23.11.2012, 09:30:01
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Haubner: KMU dürfen kein Selbstbedienungsladen für SPÖ, AK und ÖGB sein

PwC-Studie bestätigt Wirtschaftsbund-Warnung: Steuerlast für KMU in Österreich zu hoch

Utl.: PwC-Studie bestätigt Wirtschaftsbund-Warnung: Steuerlast für
KMU in Österreich zu hoch=

Wien, 23. November 2012 (OTS/Text) - "Die Österreichischen Klein- und
Mittelbetriebe dürfen kein Selbstbedienungsladen für SPÖ, AK und ÖGB
sein", betont der Generalsekretär des Österreichischen
Wirtschaftsbundes, Abg.z.NR Peter Haubner, im heutigen
"WirtschaftsBlatt" mit aller Deutlichkeit, und sieht in der jüngsten
PwC-Studie bestätigt, wovor der Wirtschaftsbund stets gewarnt hat:
"Die heimischen Unternehmen müssen eine zu hohe Steuerlast tragen!
Diese Tatsache sollte bei all jenen, die den Österreichischen
Betrieben weitere Steuern und Belastungen aufbürden wollen, endlich
zur Einsicht führen. Wer die Steuerbelastung der Klein- und
Mittelbetriebe erhöht, gefährdet Arbeitsplätze, die
Wettbewerbsfähigkeit, den Wirtschaftsstandort und unser Wachstum."
****

Die hohe Steuerlast, die überbordende Bürokratie und der enorme
Verwaltungsaufwand bedeuten für Österreich im weltweiten Vergleich
einen hinteren Platz und klare Wettbewerbsnachteile. Laut PwC-Studie,
die das "WirtschaftsBlatt" am Donnerstag präsentierte, wird
Österreich aufgrund der hohen KMU-Steuerlast im Vergleich mit 185
Ländern auf Platz 77 gereiht. "Österreichs durchschnittliche
KMU-Steuerlast liegt laut Studie bei 53,1 Prozent. Hier wird einmal
mehr deutlich: Österreich ist ein absolutes Hochsteuerland -
besonders für die heimischen Betriebe. Wer die Klein- und
Mittelunternehmen durch zusätzliche finanzielle Belastungen schwächen
will, handelt verantwortungslos. Denn es sind die heimischen KMU, die
mittlerweile zwei Millionen Menschen in Österreich beschäftigen",
verdeutlicht Haubner.

Der Wirtschaftsbund-Generalsekretär sieht auch eine weitere
Wirtschaftsbund-Position durch die Studie bestätigt: "Die PwC-Studie
räumt mit dem Mythos auf, dass es einen höheren Beitrag von
Unternehmen brauchen würde, um den sozialen Frieden zu sichern:
Länder wie Norwegen, Finnland oder Dänemark werden von den
politischen Mitbewerbern oft und gerne als Vorzeigebeispiele
verwendet. Die Studie weist aber darauf hin, dass der Staat in diesen
Ländern für das Sozialsystem notwendige Ausgaben aus anderen Quellen
lukriert, als aus der Besteuerung mittelständischer Unternehmen. Und
all diese Länder sind unter den Top 25 platziert", so Haubner, der
abschließend betont: "Es bleibt zu hoffen, dass die Studienergebnisse
die Denkfehler von SPÖ, AK und ÖGB beseitigen. Wünschenswert wäre,
wenn die SPÖ die gleiche Aktivität aufbringen würde, wenn es um
Reformen geht, und nicht nur beim Einführen neuer Steuern."

OTS-ORIGINALTEXT PRESSEAUSSENDUNG UNTER AUSSCHLIESSLICHER INHALTLICHER VERANTWORTUNG DES AUSSENDERS - WWW.OTS.AT | NWB

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