• 21.11.2012, 10:28:16
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Exportinitiative 1-24: Zeichen der Zeit richtig erkannt

Österreich punktet mit Qualität und Natürlichkeit auch in den neuen EU-Ländern

Utl.: Österreich punktet mit Qualität und Natürlichkeit auch in den
neuen EU-Ländern=

Wien (OTS) - Seit dem EU-Beitritt entwickelt sich das kleine
Österreich kontinuierlich zum Exportschlager in Sachen Lebensmittel.
2002 wurde mit der Exportinitiative diese erfolgreiche Basis auf neue
Länder erweitert. Seitdem stiegen die agrarischen Ausfuhren um
unglaubliche 107%. Das Rezept für diese erfreuliche Entwicklung ist
einfach, aber sehr wirkungsvoll: Österreichische Lebensmittel stehen
für absolute Frische, hohe Qualität, erlesenen Geschmack,
Natürlichkeit und gelebte Tradition.

Exportsteigerungen um fast 200%

Deutschland und Italien sind und bleiben die Hauptmärkte des
agrarischen Außenhandels. Seit 1995 entwickeln sich diese Märkte
kontinuierlich positiv. 2002 setzte die Exportinitiative auf diese
erfolgreiche Basis, allerdings bewusst mit Akzenten in den neuen
EU-Ländern - lange bevor diese Staaten der Europäischen Union
beigetreten sind und das Potenzial jener Märkte genau abschätzbar
war. "Diese strategische Entscheidung war richtig. Wir haben 2002 die
Zeichen der Zeit richtig erkannt. Mithilfe der Exportinitiative wurde
damals Interesse bei den Händlern geweckt. Mit dem Beitritt dieser
Staaten zur EU konnten und können wir die gelegte Basis dieser
Partnerschaft voll ausnutzen", so Stephan Mikinovic, Geschäftsführer
der AMA-Marketing über die Exportinitiative.

Und diese Bemühungen tragen reiche Früchte - seit Beginn der
Initiative stieg die Exportquote um fast 200%. Alleine die Ausfuhren
von Käse in die CEE-Staaten stiegen in diesem Zeitraum von 1,7 auf
fast 10.000 t. Auch die "fernen Länder" wie die VAE, USA, Japan und
China, deren Märkte im Zuge der Initiative bearbeitet wurden,
verzeichnen einen Zuwachs von 145%.

Das österreichische Erfolgsrezept

Warum rot-weiß-rote Produkte auch über die Grenzen hinaus so
beliebt sind, fasst Mikinovic in einem einfachen, aber
kontinuierlichen Erfolgsrezept zusammen: "Das unermüdliche Festhalten
an der Qualität und die schonende Verarbeitung der Rohstoffe werden
von den Konsumenten und den Händlern honoriert. Die Produktion in
kleinen und mittleren Betrieben sowie die überschaubaren Mengen
ergeben erlesene Waren. Diesen Weg gehen die heimischen Produzenten
beharrlich seit vielen Jahren und nähren damit das gute Image
österreichischer Lebensmittel weit über die Grenzen hinaus."

Das Konzept

Im Rahmen von Lebensmittelpräsentationen werden Geschäfte
angebahnt und Kontakte mit den Einkäufern geknüpft. Daraus folgen oft
"Österreich-Wochen" in den Märkten vor Ort, in denen die Lebensmittel
und Getränke für die Konsumenten angeboten werden. Das Konzept sieht
neben den Lebensmittelpräsentationen und Fachinformationen über die
Handelslandschaft sowie Marktbesichtigungen auch den persönlichen
Kontakt mit politischen Vertretern und Wirtschaftsexperten vor.

Die Maßnahmen im Detail

Die erste Lebensmittelpräsentation fand im September 2003 in
Ungarn statt. In den ersten drei Jahren wurden zehn Stationen
innerhalb der neuen EU- und CEE-Länder angesteuert. Aufgrund der
positiven Rückmeldungen der teilnehmenden Firmen haben viele auch im
ersten Halbjahr 2004 den Weg nach Sofia, Bukarest, Warschau und
Pressburg nicht gescheut. Im Jahr 2005 folgten zwei Präsentationen in
CEE-Ländern wie Zagreb und Moskau.

Im November 2007 wurden mit Shanghai, Peking und den Vereinigten
Arabischen Emiraten erstmals die "Fernen Märkte" bearbeitet. Im Mai
2008 folgte der Sprung über den Atlantik mit einer Präsentation in
New York. 2010 blieb die Exportinitiative wieder innerhalb Europas
mit dem Schwerpunkt "Österreich-Woche" bei SPAR in Kroatien. Die
Schweiz steht auf Rang 4 der Außenhandelspartner, 2011 fand die
Exportinitiative daher den Weg nach Zürich. Im Februar des heurigen
Jahres war Österreich bei der Gulfood in Dubai mit einem eigenen
Österreichstand vertreten.

Alle diese Präsentationen werden von umfangreichen
Marketingmaßnahmen und Werbematerialien begleitet, wie beispielsweise
Einschaltungen in Fachzeitschriften oder Mailings an potenzielle
Einkäufer. Abgestimmt auf die Österreich-Wochen in den Supermärkten
produziert die AMA-Marketing entsprechendes Dekorationsmaterial im
Österreich-Stil. Qualitativ hochwertige Lebensmittel brauchen
Beratung, daher wird auf die Schulung von Thekenkräften großer Wert
gelegt. Umfangreiche Produktkataloge zeigen dem Handel die breite
Vielfalt an österreichischen Spezialitäten auf.

Österreich punktet mit Bio

"Österreich ist Bio-Weltmeister. Diese Spitzenposition in Sachen
biologischer Landwirtschaft nutzen wir auch im Export, denn sie
verstärkt unser Image der Natürlichkeit", erklärt Mikinovic. So
wurden beispielsweise in speziellen Kernzielgruppenmärkten gemeinsam
mit exportinteressierten österreichischen Bio-Produzenten
Präsentationen durchgeführt. Zielgruppe waren Einkäufer, Großhändler,
Gastronomen und Betreiber von Bio-Fachgeschäften.

Besonders erfolgreiche Präsentationen waren jene in Köln und
Warschau im heurigen Frühjahr, die gemeinsam mit der Österreichischen
Wein Marketing "Käse & Wein" in den Mittelpunkt stellten. Unterstützt
werden alle diese Maßnahmen von Materialien wie einem umfangreichen
Herstellerverzeichnis, einem Ratgeber für exportinteressierte
Bio-Produzenten sowie einem Film, der die Bio-Landwirtschaft in
Österreich und ihre Produkte vor den Vorhang stellt.
(Schluss)

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