• 18.11.2012, 13:33:40
  • /
  • OTS0044 OTW0044

ARBÖ: Spindeleggers Vorschlag zur Pendlerpauschale ist ein Witz

Keine richtige Reform, nur winzige Änderung in Aussicht gestellt

Utl.: Keine richtige Reform, nur winzige Änderung in Aussicht
gestellt=

Wien (OTS) - Seit Jahren kämpft der ARBÖ um eine fairere Lösung bei
der Pendlerpauschale. "Gut, dass auf Druck der Länder endlich
Bewegung in die Regierung gekommen ist", sagt ARBÖ Generalsekretärin
Mag. Lydia Ninz. "Was Herr Vizekanzler Spindelegger jetzt aber
vorgeschlagen hat, ist eine reine Augenauswischerei und keine Reform,
die diesen Namen verdient", so die Generalsekretärin.

Erstens will Spindelegger nur 110 Mio Euro zusätzlich für alle 1,8
Millionen Pendlerinnen und Pendler locker machen. "Ein Witz, wenn man
weiß, dass allein durch die höheren Spritpreise allein im heurigen
Jahr durch die mitwachsende Umsatzsteuer der Finanzministerin
zusätzlich 150 Mio. Euro in den Schoss fallen. Es gibt also genug
Spielraum, mehr Geld der fleißig arbeitenden Bevölkerung
zurückzugeben", so die ARBÖ-Chefin.

Zweitens will Spindelegger keine richtige Reform der
Pendlerpauschalen, sondern nur ein kleines Reförmchen, bei dem
Wenigverdiener - vor allem geringfügig Beschäftigte, wie Frauen und
Studenten - mit einem Bettel abgespeist werden sollen.

Der ARBÖ spricht sich klipp und klar für eine echte Reform der
Pendlerpauschalen aus, also für ein kilometerabhängiges Geld für
Pendlerinnen und Pendler, unabhängig davon, wie viel sie verdienen.
"Gleiches Geld für alle", fordert Ninz.

OTS-ORIGINALTEXT PRESSEAUSSENDUNG UNTER AUSSCHLIESSLICHER INHALTLICHER VERANTWORTUNG DES AUSSENDERS - WWW.OTS.AT | NAR

Bei Facebook teilen.
Bei X teilen.
Bei LinkedIn teilen.
Bei Xing teilen.
Bei Bluesky teilen

Stichworte

Channel