- 17.11.2012, 14:39:46
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LH Dörfler zur Erfüllung der Asylquote: Handeln statt schön reden und querschießen!
Kärntens Landeshauptmann Dörfler zur Diskussion um die neue Asylwerberbetreuungseinrichtung in Lamm in der Gemeinde St. Andrä
Utl.: Kärntens Landeshauptmann Dörfler zur Diskussion um die neue
Asylwerberbetreuungseinrichtung in Lamm in der Gemeinde St.
Andrä=
Klagenfurt (OTS) - Wie Kärntens Landeshauptmann und zuständiger
Flüchtlingsreferent Gerhard Dörfler heute, Samstag, mitteilt, ist er
bemüht, die Asylwerberquote, die mit den Spitzen der Bundesregierung
vereinbart wurde, bis Ende des Monats zu erfüllen. So hat sich
Dörfler im Gegensatz zu anderen Bundesländern in den letzten Tagen
massiv bemüht, neue Betreuungseinrichtungen für Asylwerber zu finden.
"Während Innenministerin Johanna Mikl-Leitner sogar von Zelt- und
Containerlagern zur Unterbringung von Asylwerbern gesprochen hat und
ständig Druck auf die Bundesländer macht bzw. zahlreiche
Bürgermeister neue Asylwerberheime blockieren, handle ich. Meine
Zusagen sollen halten", stellt Dörfler klar.
So konnte mit dem Almdorf Grassler in der Ortschaft Lamm im Gebiet
der Stadtgemeinde St. Andrä nun ein qualitativ hochwertiges
Betreuungsangebot für 50 Asylwerber sichergestellt werden, wodurch
Kärnten der Erfüllung der vom Innenministerium vorgegebenen
Asylwerberquote näher kommt. "Es ist für mich deshalb umso
unvorstellbarer, wie reflex- und bösartig die Reaktion bzw. die
Kritik aus verschiedenen politischen Lager hinsichtlich der
Inbetriebnahme dieser neuen Asylwerberbetreuungseinrichtung kommt",
so Landeshauptmann Dörfler. Bevor man sich nämlich vor Ort selbst
informiere, würden unmittelbar Bösartigkeiten artikuliert. Besonders
daneben habe auch wieder einmal der ORF Wien gegriffen. "Im Rahmen
der Berichterstattung rund um die neue Betreuungseinrichtung hat man
ein Stacheldrahtverlies als Bilddokument publiziert, das in keinem
Zusammenhang mit dem Asylwerberheim in Lamm steht. Das ist
bedauerlicher Weise ein erneutes Beispiel für tendenziösen
Journalismus des ORF", stellt Dörfler fest.
Um sich selbst ein Bild vor Ort zu machen, hat der Kärntner
Landeshauptmann gestern am Abend die neuen Asylwerber im Almdorf
Grassler besucht und gemeinsam mit ihnen über ihre Sorgen und
Anliegen gesprochen. "Die Asylwerber haben dabei den Wunsch von
Deutschkursen und warmer Winterbekleidung geäußert. Beidem kommen wir
selbstverständlich nach. Die Deutschkurse wurden von mir bereits in
Auftrag gegeben und warme Winterbekleidung wird am Montag zur
Verfügung gestellt", so der Kärntner Landeshauptmann.
"Die aktuelle Situation ist bestes Beispiel dafür, dass Taten in
der Politik gefragt sind und nicht scheinheiliges Gerede. Während
andere schön reden, kümmere ich mich wohl als einziger
Landeshauptmann in Österreich persönlich um Asylwerber. Damit setze
ich Zeichen, während andere ausschließlich kritisieren. Das ist
einmal mehr ein durchschaubares Spiel", stellt Dörfler abschließend
fest.
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