LH Dörfler zur Erfüllung der Asylquote: Handeln statt schön reden und querschießen!

Kärntens Landeshauptmann Dörfler zur Diskussion um die neue Asylwerberbetreuungseinrichtung in Lamm in der Gemeinde St. Andrä

Klagenfurt (OTS) - Wie Kärntens Landeshauptmann und zuständiger Flüchtlingsreferent Gerhard Dörfler heute, Samstag, mitteilt, ist er bemüht, die Asylwerberquote, die mit den Spitzen der Bundesregierung vereinbart wurde, bis Ende des Monats zu erfüllen. So hat sich Dörfler im Gegensatz zu anderen Bundesländern in den letzten Tagen massiv bemüht, neue Betreuungseinrichtungen für Asylwerber zu finden. "Während Innenministerin Johanna Mikl-Leitner sogar von Zelt- und Containerlagern zur Unterbringung von Asylwerbern gesprochen hat und ständig Druck auf die Bundesländer macht bzw. zahlreiche Bürgermeister neue Asylwerberheime blockieren, handle ich. Meine Zusagen sollen halten", stellt Dörfler klar.

So konnte mit dem Almdorf Grassler in der Ortschaft Lamm im Gebiet der Stadtgemeinde St. Andrä nun ein qualitativ hochwertiges Betreuungsangebot für 50 Asylwerber sichergestellt werden, wodurch Kärnten der Erfüllung der vom Innenministerium vorgegebenen Asylwerberquote näher kommt. "Es ist für mich deshalb umso unvorstellbarer, wie reflex- und bösartig die Reaktion bzw. die Kritik aus verschiedenen politischen Lager hinsichtlich der Inbetriebnahme dieser neuen Asylwerberbetreuungseinrichtung kommt", so Landeshauptmann Dörfler. Bevor man sich nämlich vor Ort selbst informiere, würden unmittelbar Bösartigkeiten artikuliert. Besonders daneben habe auch wieder einmal der ORF Wien gegriffen. "Im Rahmen der Berichterstattung rund um die neue Betreuungseinrichtung hat man ein Stacheldrahtverlies als Bilddokument publiziert, das in keinem Zusammenhang mit dem Asylwerberheim in Lamm steht. Das ist bedauerlicher Weise ein erneutes Beispiel für tendenziösen Journalismus des ORF", stellt Dörfler fest.

Um sich selbst ein Bild vor Ort zu machen, hat der Kärntner Landeshauptmann gestern am Abend die neuen Asylwerber im Almdorf Grassler besucht und gemeinsam mit ihnen über ihre Sorgen und Anliegen gesprochen. "Die Asylwerber haben dabei den Wunsch von Deutschkursen und warmer Winterbekleidung geäußert. Beidem kommen wir selbstverständlich nach. Die Deutschkurse wurden von mir bereits in Auftrag gegeben und warme Winterbekleidung wird am Montag zur Verfügung gestellt", so der Kärntner Landeshauptmann.

"Die aktuelle Situation ist bestes Beispiel dafür, dass Taten in der Politik gefragt sind und nicht scheinheiliges Gerede. Während andere schön reden, kümmere ich mich wohl als einziger Landeshauptmann in Österreich persönlich um Asylwerber. Damit setze ich Zeichen, während andere ausschließlich kritisieren. Das ist einmal mehr ein durchschaubares Spiel", stellt Dörfler abschließend fest.

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