- 07.11.2012, 15:11:06
- /
- OTS0251 OTW0251
34. KMU-Gipfel "Seestadt Aspern: Die Chance für Dein Unternehmen"
Wien (OTS) - Gestern Abend fand im IQ Technologiezentrum Aspern
der 34. KMU-Gipfel des Jungen Wirtschaftsverbandes Wien statt. Rund
200 Unternehmerinnen und Unternehmer folgten der Einladung von LAbg
GR Katharina Schinner, Vorsitzende des Jungen Wirtschaftsverbandes
Wien, und Thomas Gollner, Bezirksrat der Donaustadt. Mit dabei waren
auch Mag.a Renate Brauner (Vizebürgermeisterin und Finanzstadträtin),
Norbert Scheed (Bezirksvorsteher der Donaustadt), Mag. Gerhard Hirczi
(Geschäftsführer der Wirtschaftsagentur Wien) sowie Ing. Rainer
Holzer (Vorstand der Wien 3420 Aspern Development AG).
Ziel der Veranstaltung war es, Eine-Person-Unternehmen, Klein- und
Kleinstunternehmen sowie Jungunternehmerinnen und Jungunternehmern
Informationen zur Unternehmensansiedlung in der Seestadt Aspern
anzubieten und sie optimal über die neue "Stadt in der Stadt" zu
beraten.
Die Seestadt Aspern ist ein Paradebeispiel dafür, dass Urbanität und
Naturverbundenheit nicht im Widerspruch zueinander stehen müssen.
Vizebürgermeisterin und Finanzstadträtin Mag.a Renate Brauner:
"Aspern bildet eine einzigartige Chance für Unternehmerinnen und
Unternehmer sowie Bewohnerinnen und Bewohner, die hier leben und
arbeiten möchten. Das flexible Flächenangebot für Unternehmerinnen
und Unternehmer, das moderne Mobilitätsnetz, die Infrastruktur und
der Mix aus Innovation, Technologie und Fortschritt bieten die ideale
Voraussetzung für ein Leben im neuen Stadtteil."
LAbg. GR Katharina Schinner: "Wir möchten mit diesem KMU-Gipfel
besonders kleinen Unternehmen einen Informationsvorsprung über den
Entwicklungsstand in der Seestadt Aspern geben und konkrete
Möglichkeiten aufzeigen, wie sie vor Ort ihr Unternehmen gründen
können. Ich freue mich, dass so viele Gäste das Angebot angenommen
haben."
Es sind die Menschen, die eine Stadt prägen
"Dass wir uns heute an diesem Ort versammelt haben ist nicht nur ein
besonderes, sondern vor allem auch historisches Ereignis für uns
alle. Denn schon bald wird hier ein neuer Stadtteil - eine Stadt in
der Stadt - entstehen. Ein Phänomen, das wir in dieser Form wohl kein
zweites Mal miterleben werden. Wenn ich an die Stadt der Zukunft
denke, sehe ich Wohnungen und Arbeitsplätze, Bewohnerinnen und
Bewohner, die durch die Geschäftsstraßen flanieren und
Unternehmerinnen und Unternehmer, die ihr eigenes Büro oder Geschäft
leiten. Wir alle tragen die Verantwortung dafür, wie dieser Stadtteil
aussehen wird und haben die einmalige Chance, den Charakter und das
Wesen dieser Stadt mitzuprägen", sagte Katharina Schinner einleitend
und eröffnete damit die Podiumsdiskussion, die auch heuer wieder mit
hochkarätigen und fachkundigen Vertreterinnen und Vertretern der
Stadt Wien, des Bezirks Donaustadt und verschiedener
Förderinstitutionen besetzt war. So informierten, berieten und
diskutierten Vizebürgermeisterin und Finanzstadträtin Mag.a Renate
Brauner, Bezirksvorsteher der Donaustadt Norbert Scheed,
Geschäftsführer der Wirtschaftsagentur Wien Mag. Gerhard Hirczi und
Vorstand der Wien 3420 Aspern Development AG Ing. Rainer Holzer über
die zahlreichen Möglichkeiten in der "smarten Stadt" und stellten
sich im Anschluss den Fragen des Publikums.
Die wahre Wiener Wirtschaft in der Seestadt Aspern
In ihrer Eröffnungsrede betonte LAbg. GR Katharina Schinner wie
wichtig es ist, der "wahren Wiener Wirtschaft" ein Zuhause zu geben.
"Ich werde mich in meiner Funktion als Vorsitzende des Jungen
Wirtschaftsverbandes Wien dafür einsetzen, dass vor allem auch die
kleinen Unternehmen in dieser Struktur eine Heimat finden. In den
Geschäftsstraßen und Büroräumen soll die wahre Wiener Wirtschaft -
die 60.000 Eine-Person-Unternehmen und Kleinunternehmen, für die sich
unser Präsident Fritz Strobl jeden Tag einsetzt - sichtbar sein. Das
Wesen einer Stadt zeichnet sich nicht nur durch ihre Infrastruktur
oder Architektur aus - es sind einzig und allein die Menschen, die
eine Stadt prägen und liebens- und lebenswert machen", erklärte
Katharina Schinner.
Unterstützung bekam diese von Thomas Gollner, Bezirksrat der
Donaustadt, der auch künftig als Brücke zwischen Bezirk und
Wirtschaft fungieren wird: "Es ist mir ein großes Anliegen, eine
lebendige Community in der Seestadt Aspern zu haben. Aus diesem Grund
stehe ich auch in Zukunft allen unternehmerisch tätigen Personen mit
Rat und Tat zur Seite, um sie bestmöglich zu unterstützen und
weiterhin wichtige Wirtschaftsthemen in die Bezirksvertretung zu
bringen." Vernetzungstreffen sollen es Unternehmerinnen und
Unternehmern ermöglichen, sich künftig auszutauschen und zu
vernetzen.
Großen Zuspruch erntete das Projekt auch von Norbert Scheed,
Bezirksvorsteher der Donaustadt, der von einem absoluten "Novum"
sprach. "Mit der Verlängerung der U-Bahnlinie U2 und der Schaffung
eines neuorganisierten Busoberflächennetzes, bieten wir ein
öffentliches Verkehrsangebot, das Dichte und Mobilität perfekt
vereint", erklärte Norbert Scheed.
Innovation ermöglichen
Mit dem aspern IQ setzt die Wirtschaftsagentur Wien als erste
Bauherrin in der Seestadt ganz bewusst einen Impuls im Bereich der
Innovation. Für die Wiener Wirtschaft bieten sich heute und in
Zukunft viele Möglichkeiten, die für eine Großstadt einzigartig sind.
"In der Seestadt finden Unternehmen das, was Großstädte normalerweise
nicht haben: Platz und Entfaltungsmöglichkeiten für Technologie,
Produktion und Innovation.
Mit unserem Technologiezentrum zeigen wir den Unternehmen, dass hier
etwas Neues entsteht und wir laden sie ein, mit dabei zu sein", so
Gerhard Hirczi, Geschäftsführer der Wirtschaftsagentur Wien.
(Schluss)
OTS-ORIGINALTEXT PRESSEAUSSENDUNG UNTER AUSSCHLIESSLICHER INHALTLICHER VERANTWORTUNG DES AUSSENDERS - WWW.OTS.AT | WVW






