• 05.11.2012, 10:13:23
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Am 9. November ist "Tag des Apfels"

Heurige Erntemenge etwas kleiner, aber sehr gute Qualität

Utl.: Heurige Erntemenge etwas kleiner, aber sehr gute Qualität=

Wien (OTS) - Jedes Jahr wird am zweiten Freitag im November, heuer
also am 09.11., der "Tag des Apfels" gefeiert. Immerhin ist diese
köstliche Frucht das beliebteste Obst der Österreicher: Etwas mehr
als 63.000 t Äpfel werden pro Jahr verspeist. 5,2% wurden im
vergangenen Jahr in Bio-Qualität gekauft - Tendenz steigend. Als
wahre Apfeltiger entpuppen sich Familien mit Kindern. In dieser
Kategorie liegt der Anteil der Apfel-Käufer um rund 30% höher als
beispielsweise bei jungen Singles.

In Österreich werden auf etwas mehr als 6.000 ha rund 220.000 t
Äpfel geerntet. Die überwiegende Menge kommt dabei aus der
Steiermark, wo auf 4.800 ha Apfelkulturen gedeihen. Auch in
Niederösterreich (503 ha), im Burgenland (364 ha) und in
Oberösterreich (225 ha) gibt es weitere nennenswerte Anbauflächen.
Die heurige Apfelernte ist aufgrund der Frostschäden im Frühjahr und
einem teils ungünstigen Blühwetter insgesamt etwas kleiner
ausgefallen als im vergangenen Jahr. Während der restlichen
Vegetationsperiode war die Witterung aber durchwegs
zufriedenstellend. "Die Apfelbauern und auch die Konsumenten können
sich daher über eine sehr gute Qualität freuen", berichten die
Experten der Landwirtschaftskammer Steiermark.

Kalorienarmer Energiespender

Äpfel sind die ideale Jause. Sie haben wenige Kalorien, aber viel
Vitamin B1, B2, C und Beta-Karotin, sowie Kalium, das den Körper
entwässert. Ihr Fruchtzucker gelangt direkt über das Blut in die
Muskeln und wird dort sofort in Energie umgewandelt. Schon ein Apfel
am Tag versorgt den Körper mit einem Viertel des täglichen Vitamin
C-Bedarfs.

Äpfel gehören botanisch gesehen zu den Rosengewächsen. Man spricht
auch von einer "Scheinfrucht", weil sich ihr Fruchtfleisch nicht nur
aus dem verdickten Fruchtblatt entwickelt, sondern zusätzlich auch
aus anderen Pflanzenteilen wie dem Blütenboden.

Der beste Lagerort für Äpfel ist ein kühler, nicht zu trockener
Platz. Die Früchte sollten getrennt von anderem Obst und Gemüse
gelagert werden. Sie produzieren bei der Lagerung nämlich Ethylengas,
das anderes Obst und Gemüse schneller altern lässt.

Mittlerweile werden am Markt viele verschiedene Apfelsorten
angeboten - von süßlich mild bis kräftig säuerlich. Es gibt übrigens
eine eigene Wissenschaft, die sich mit der Einteilung der Apfelsorten
beschäftigt - die Pomologie.

Marketing-Schwerpunkt: Erst stärken, dann sporteln

Mit zahlreichen Maßnahmen präsentiert die AMA-Marketing den Apfel
an seinem großen Tag als "coolen Pausensnack". Mehr als 40.000
Volksschüler in ganz Österreicher erhalten am 09.11. einen
Gratis-Apfel. Der Informationsfolder "Erst stärken, dann sporteln"
zeigt auf flotte Weise die Bedeutung von gesunder Ernährung und
Bewegung. Als Preis im dazugehörigen Gewinnspiel werden 200
Sportbälle verlost.

Liebhaber des kleinen Alleskönners werden darüber hinaus in einer
bundesweiten Plakatkampagne auf die Stärken des Apfels aufmerksam
gemacht. "Qualität ist kinderleicht zu erkennen, wenn man auf das
AMA-Gütesiegel achtet", weiß Karin Silberbauer,
AMA-Marketingmanagerin für Obst, Gemüse und Erdäpfel. Dazu passend
gibt es einen eigenen Hörfunk-Spot, der auf die Vorzüge dieser
Obstart aufmerksam macht. Für alle, die den Apfel auch gern
verkochen, wurde eine kleine Broschüre mit außergewöhnlichen
Apfelrezepten zusammengestellt. Diese ist ab sofort im Webshop der
AMA-Marketing gratis erhältlich.
(Schluss)

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