- 31.10.2012, 15:48:12
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Hauptbahnhof Wien: Klarstellung zur Kostenentwicklung
Die ÖBB weisen den heutigen Artikel der "Presse" zur Kostenentwicklung am Hauptbahnhof zurück, die falsche Darstellung beruht auf oberflächlicher Betrachtung.
Utl.: Die ÖBB weisen den heutigen Artikel der "Presse" zur
Kostenentwicklung am Hauptbahnhof zurück, die falsche
Darstellung beruht auf oberflächlicher Betrachtung.=
Wien (OTS) - Zur Klarstellung einige Fakten:
- Das ursprünglich, wesentlich kleiner geplante Projekt (ein
einfaches Bahnhofsgebäude ohne Untergeschoße) hat nichts mit dem
heutigen Hauptbahnhof zu tun, wie auch der Rechnungshof bereits 2009
festgestellt hat. Zu diesem Projekt hat es auch niemals einen
Baubeschluss gegeben.
- Das jetzt im Bau befindliche, erheblich erweiterte Projekt wurde
2007 vom Aufsichtsrat der ÖBB-Infrastruktur Bau AG und vom
Aufsichtsrat der ÖBB Holding genehmigt. Die mit 2,5 %
vorausvalorisierten Gesamtkosten betrugen 886,4 Mio. Euro. Gegenüber
dem ursprünglich angedachten "Vorprojekt" kamen u.a. dazu:
Untergeschoß, Einkaufszentrum und Tiefgarage sowie die Errichtung des
Hightech Stützpunktes Matzleinsdorf, der viele, vom RH bestätigte
betriebswirtschaftliche Vorteile bringt.
- Seit damals ist das Projekt um rund 115 Mio. Euro auf heute 1.001
Mio Euro (Rahmenplan 2012-2017) gestiegen. Mit 80 Mio. Euro zum
überwiegenden Teil dafür verantwortlich ist die Wertanpassung
aufgrund eines höheren Baukostenindexes 2008-2010. Die
Projekterweiterung (25 Mio. Euro) betrifft u.a. höhere
Lärmschutzwände für Anrainer, eine Tragwerksverbreiterung
Gudrunstraße, Bahnsteig 10/11 für Provisorium Ostbahnhof.
- Zum Vorwurf, die ÖBB hätten "vergessen", 20 Prozent Umsatzsteuer
und die Inflation miteinzubeziehen: Die ÖBB-Infrastruktur AG ist
bekanntlich vorsteuerabzugsberechtigt, daher werden im Rahmenplan die
Kosten grundsätzlich ohne USt ausgewiesen. Die Inflation wird durch
die "Vorausvalorisierung" von rd. 2,5 % p.a. berücksichtigt
Im internationalen Vergleich weisen die großen Bahnprojekte der ÖBB
eine hohe Kostenstabilität aus: Von dz. 197 Projekten in Abwicklung
werden 49% billiger und nur 51 % teurer. Die Kostensteigerung aller
Projekte leigt seit 2005 konstant bei nur ca. 1 Prozent.
ÖBB: Österreichs größter Mobilitätsdienstleister
Jährlich nutzen 450 Mio. Kunden die Angebote des österreichischen
Mobilitätsunternehmens ÖBB. Täglich fahren 6.500 Personen- und
Güterzüge - die größte E-Mobility-Flotte Österreichs - mit
umweltfreundlichem Strom aus 92 % erneuerbarer Energie. Die ÖBB
bewegen mit Kundenorientierung und gesellschaftlicher Verantwortung
das System Bahn nachhaltig in Richtung Zukunft. Die ÖBB gehören zu
den pünktlichsten Bahnen Europas und bieten ihren Kunden die höchste
Pünktlichkeit in der EU. Mit konzernweit rd. 40.800 MitarbeiterInnen
bei Bahn und Bus (davon 37.050 in Österreich, 3.750 im Ausland,
zusätzlich 1.850 Lehrlinge) und Gesamterträgen von rd. 6,25 Mrd. EUR
ist der ÖBB-Konzern ein wirtschaftlicher Impulsgeber des Landes.
Strategische Leitgesellschaft des Konzerns ist die ÖBB-Holding AG
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