• 28.10.2012, 11:16:42
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Optimistischer Blick auf die Wintersaison

Winterauftakt mit Tourismusminister Mitterlehner, ÖW-Geschäftsführerin Stolba und Seilbahnen-Obmann Hörl beim Weltcup-Wochenende in Sölden

Im Bild v.r.n.l.: BM Dr. Reinhold Mitterlehner,
Dr. Petra Stolba und Abg.z.NR Franz Hörl

Utl.: Winterauftakt mit Tourismusminister Mitterlehner,
ÖW-Geschäftsführerin Stolba und Seilbahnen-Obmann Hörl beim
Weltcup-Wochenende in Sölden=

Sölden (TP/OTS) - Die Weltcuprennen in Sölden sind nicht nur der
Auftakt der Weltcup-Saison, sondern seit Jahren auch schon der
"inoffizielle" Startschuss für die touristische Wintersaison.
Gemeinsam mit Wirtschafts- und Tourismusminister Dr. Reinhold
Mitterlehner und dem Fachverband der Seilbahnen Österreichs lud die
Österreich Werbung (ÖW) auch heuer zur Winterauftakt-Pressekonferenz
ins Ötztal.

"Der Tourismus ist eine wichtige Konjunkturstütze. Wenn alles
läuft, fahren die Menschen oft und lange auf Urlaub. Wenn es nicht so
gut geht, lenken sie sich mit Urlauben vom Alltag ab", sagt
Mitterlehner. "Das hat man im Krisenjahr 2009 gesehen. Seither
erreichen wir bei Ankünften und Nächtigungen laufend neue Rekorde."

Der Tourismusstandort Österreich ist sehr gut aufgestellt. "Wir
sind das einzige Land in Europa, das zwei gleich wichtige Saisonen
hat und darüber hinaus die Saisonen sukzessive verlängern kann. Denn
die Betriebe und Destinationen bieten zunehmend Angebote für den
Ganzjahrestourismus, beispielsweise aus der Kulinarik und dem
Wellness-Bereich", so Mitterlehner.

Dass die Österreicher selbst den Tourismus für zum Land gehörend
sehen, zeigt auch eine Umfrage unter 1500 Österreichern, die GfK im
September im Auftrag des Wirtschafts- und Tourismusministeriums
durchgeführt hat. 83 Prozent der Befragten gaben an, dass Österreich
ein Sommer- und Wintertourismusland sei. Für 16 Prozent gibt es nur
den Winter und lediglich ein Prozent sieht Österreich als reines
Sommerurlaubsland.

"Der Wintertourismus hat in den vergangenen Jahren stark zugelegt.
Seit 2000 sind die Ankünfte um 41 Prozent und die Nächtigungen um 20
Prozent gestiegen", erklärt Dr. Petra Stolba, Geschäftsführerin der
Österreich Werbung. Auch die vergangene Saison war hier keine
Ausnahme. Mit 16,4 Mio. Ankünften (+4,9%) und 64,3 Mio. Nächtigungen
(+3,6%) konnten neue Rekorde bei den Gästezahlen verzeichnet werden.

In der GfK-Studie sagen 38 Prozent der befragten Österreicher,
dass sie aktiv Wintersport betreiben. 34 Prozent haben damit
aufgehört und für 28 Prozent ist das kein Thema. "Wir haben daher die
Chance, die früheren Wintersportler mit maßgeschneiderten Angeboten
zum Wiedereinstieg zu gewinnen und setzen zudem vermehrt auf
Schulschikurse", so Mitterlehner. 87 Prozent der Österreicher finden
in der aktuellen Umfrage denn auch, dass die Kinder in der Schule
wieder Schifahren lernen sollten.

Skifahren bleibt Kernaktivität der Gäste

Der jüngste T-MONA Bericht (Befragung von in- und ausländischen
Gästen in Österreich im Winter 2011/12) zeigt sehr deutlich: das
Schifahren und alles, was dazu gehört, stehen im Zentrum des
Winterurlaubs. Die Berge mit ihren Schigebieten sind die wesentlichen
Entscheidungskriterien für den Aufenthalt. Vor Ort ist das Schifahren
die präferierte Aktivität. So geben 72% aller Gäste an, zumindest
einmal im Winterurlaub skizufahren, 65% mehrmals. "Die
Zufriedenheitswerte mit dem Winterurlaub sind laut T-MONA durchwegs
sehr hoch", so Stolba. Besonders erfreulich: 90% werden einen Urlaub
in Österreich sicher bzw. sehr sicher weiter empfehlen.

Seilbahnen setzen auf Investitionen und Innovationen

Wesentlichen Anteil an diesem Ergebnis haben sicherlich die
Investitionen der Seilbahnen, die auch heuer wieder ein
hervorragendes Angebot versprechen.

Seit dem Jahr 2000 haben Österreichs Seilbahnunternehmen 6
Milliarden Euro in Qualität, Sicherheit und Beschneiung investiert
und somit ein nachhaltiges und positives Zeichen für die gesamte
heimische Tourismuswirtschaft gesetzt. Damit stellen
Seilbahnwirtschaft und Tourismus jene Wirtschaftsfaktoren dar, die
Österreich vor den Auswirkungen der globalen Wirtschaftskrise
bewahren konnten.

Auch für den Winter 2012/13 werden mit Gesamtinvestitionen von
rund 415,9 Mio. Euro weitere wichtige und richtige Akzente im
Angebotsbereich gesetzt. "Ohne Seilbahnen gäbe es viele blühenden
Täler und lebenswerten Regionen sicher nicht in der gegenwärtigen
Ausformung", erklärt NR Franz Hörl - Obmann des Fachverbandes der
Seilbahnen Österreichs. Gleichzeitig sind sie auch für den regionalen
Arbeitsmarkt von großer Bedeutung, werden durch Österreichs
Seilbahnen doch 79.900 Vollzeit-Arbeitsplätze, davon 15.200
Arbeitsplätze direkt bei den Seilbahnbetrieben und 64.700
Arbeitsplätze bei Partnern und Dienstleistern außerhalb der
Bergbahnbetriebe, gesichert. Weitere 23.600 Arbeitsplätze werden
durch die indirekte Wertschöpfung gesichert, was in Summe 103.500
Arbeitsplätze durch die Seilbahnbranche bedeutet.

Österreich Werbung setzt bei der Bewerbung auf das
ganzheitliche Wintererlebnis im Urlaubsland Österreich

Die Stärken des Urlaubslandes Österreich liegen aber nicht nur im
Wintersport. "Daneben sind es auch immer mehr sanfte Wintersportarten
wie Rodeln, Langlaufen oder Schneeschuhwandern, die das Interesse der
Urlauber wecken", erklärt Stolba. Heuer gibt es in neun Märkten
(Deutschland, Benelux, Frankreich und CEE) eigene Winterkampagnen,
die das alpine Wintersportangebot auf und abseits der Piste in den
Mittelpunkt rücken. Dabei kommt erstmals die neue Werbelinie der ÖW
mit dem Claim "ankommen und aufleben" zum Einsatz. PR-wirksame Events
in ausgewählten Herkunftsmärkten, exklusiv für Partner umgesetzte
Events und Kampagnen, verschiedene Wirtschaftskooperationen sowie der
neue Winterimagefilm, der in den ersten Wochen bereits über 90.000
Views auf youtube hatte, runden die ÖW-Winteraktivitäten ab.

Positive Grundstimmung in Hinblick auf Wintersaison 2012/2013

Die Stimmung vor dem Saisonstart ist sowohl seitens der
österreichischen Regionen und Betriebe, als auch aus Sicht der
Reiseveranstalter in den wichtigsten Herkunftsmärkten durchwegs
positiv: Die allgemeine Reiselust ist auf hohem Niveau. Die
Ferientermine und Weihnachtsfeiertage fallen günstig, ebenso wie der
Ostertermin Ende März. Im direkten Vergleich mit der Schweiz hat
Österreich durch den starken Franken nachwievor einen gewissen
Startvorteil. Und die Ski-WM in Schladming wird zusätzliche mediale
Aufmerksamkeit für das Wintersportland Österreich bringen.

Das Wifo prognostiziert für die kommende Wintersaison steigende
Ankünfte und Nächtigungen, sowie nominell höhere Umsätze als im
Rekordjahr 2008. Insgesamt daher ein optimistischer Blick in die
kommende Saison. "Investitionen der Betriebe, Regionen und Seilbahnen
versprechen ein hervorragendes Angebot. Gleichzeitig bietet
Österreich auch dem zunehmenden Wunsch der Gäste nach
Urlaubsaktivitäten abseits der Piste sowie im Bereich Städte, Kunst
und Kultur, entsprechende Möglichkeiten", so Mitterlehner, Stolba und
Hörl abschließend.

Bild(er) zu dieser Aussendung finden Sie im AOM / Originalbild-Service
sowie im OTS-Bildarchiv unter http://bild.ots.at

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