- 22.10.2012, 14:35:33
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Bürgerpreis 2012 des Europaparlaments an WKÖ-Präsident Leitl und Projekt "Colours of Carinthia" übergeben
Preisverleihung durch EU-Parlamentsvizepräsident Karas - Leitl: "Europa in diesen schwierigen Zeiten nicht den Demagogen überlassen"

Utl.: Preisverleihung durch EU-Parlamentsvizepräsident Karas -
Leitl: "Europa in diesen schwierigen Zeiten nicht den
Demagogen überlassen"=
Wien (OTS/PWK759) - Der Vizepräsident des Europäischen Parlaments,
Othmar Karas, hat heute, Montag, Wirtschaftskammer-Präsident
Christoph Leitl als Initiator des EU Kids Day sowie das
fotografisch-literarische Integrations- und Kunstprojekt "Colours of
Carinthia", das von Projektleiter Franz Tomazic gemeinsam mit seinem
Team Karlheinz Fessl, Christian Brandstätter, Erich Kugi sowie Lojze
Wieser realisiert wurde, mit dem Bürgerpreis 2012 des Europäischen
Parlaments ausgezeichnet. Mit dem 2008 ins Leben gerufenen Preis
prämiert das Europaparlament außergewöhnliches Engagement für ein
besseres gegenseitiges Verständnis und Integration in der EU.
"Es gibt keine europäische Demokratie ohne aktive Bürger", betonte
Karas in seiner Laudatio. "Die EU, die wir wollen, ist eine, in der
die Menschen zueinander stehen, in der sie Rücksicht aufeinander
nehmen und einander unterstützen. Diese EU ist eine, in der wir
einander zuhören und uns verstehen." Das Buchprojekt "Colours of
Carinthia, das Portraits von 50 Menschen zeigt, die aus 50 Ländern
nach Kärnten gezogen sind, zolle diesem Grundgedanken auf
beeindruckende Weise Respekt und zeige so ein anderes Bild Kärntens
als jenes, das oft die Schlagzeilen dominiert. Das "Projekt EU Kids
Day" habe mit Blick auf die weitere Entwicklung der Europäischen
Union "genau den richtigen Adressaten, nämlich die Kinder. Von den
Kindern, von ihrem europäischen Bewusstsein und ihrer Einstellung
wird es abhängen, wie es mit diesem Europa weitergeht", so Karas.
"Dieser Preis ist eine große Ehre, er ist aber vor allem eine
Verpflichtung", betonte Wirtschaftskammer-Präsident Leitl nach der
Preisübergabe. "Gerade in den schwierigen Zeiten, in denen wir leben,
dürfen wir Europa nicht den Demagogen überlassen. Vielmehr müssen wir
das, was notwendig ist - und Europa ist in der globalisierten
Wirtschaftswelt eine absolute Notwendigkeit - verständlich und
populär machen. Neben einer besseren Information der Bürgerinnen und
Bürger über Europa durch die Sozialpartner ist es mir ein wichtiges
Anliegen, in Europa die dramatisch hohe Jugendarbeitslosigkeit zu
senken. Hier müssen die europäischen Institutionen mit den
Sozialpartnern Lösungen finden, mit denen wir der Jugend
Beschäftigung und damit Zukunftsperspektiven geben." (SR)
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