• 18.10.2012, 11:23:55
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Heinisch-Hosek: "Sparsame Verwaltung und Mobilitätsbereitschaft der Beschäftigten"

Bundesministerin präsentiert Maßnahmenkatalog für den öffentlichen Dienst

Utl.: Bundesministerin präsentiert Maßnahmenkatalog für den
öffentlichen Dienst=

Wien (OTS) - "Österreich hat im OECD-Vergleich während der
Finanzkrise einen guten Weg bei den Einsparungen und Neuerungen im
öffentlichen Dienst beschritten", erläuterte Bundesministerin
Heinisch-Hosek bei der Präsentation der Ergebnisse des Reformdialogs
im Rahmen der Verwaltungsmesse, heute, Donnerstag, im Wiener
Museumsquartier. "Vor allem in Krisenzeiten steht der Staat im
Mittelpunkt des öffentlichen Interesses. In solchen Phasen ist es
wichtig, eine starke öffentliche Verwaltung zu haben, die sich in
unserem Fall auch tatsächlich als leistungsstark und effizient
manifestiert", so Heinisch-Hosek. In allen Gebietskörperschaften
werde trotz einer "schlanken Verwaltung" hervorragende Arbeit
geleistet.

"Die Mehrzahl der Beschäftigten im öffentlichen Dienst ist mit ihrer
Arbeit zufrieden", verwies die Ministerin auf das Ergebnis einer
MitarbeiterInnenbefragung. "Viele davon wünschen sich vor allem eine
noch intensivere Begleitung bei ihrer Karriereplanung", spielte
Heinisch-Hosek auf einen der Schwerpunkte bei den Ergebnissen im
Rahmen des Reformdialogs an. "Wir haben nicht nur die Bundesländer
und die Gewerkschaften herangezogen, sondern es wurden auch rund
1.000 Ideen aus der Bevölkerung gesammelt, ein Teil dieser Vorschläge
stammt somit auch von Personen, die nicht im öffentlichen Dienst
beschäftigt sind." Die öffentliche Verwaltung solle auch auf
Augenhöhe mit der Privatwirtschaft agieren und ein attraktiver
Arbeitgeber für junge Leute sein, was vor allem mit Ende des
Aufnahmestopps 2014 relevant werde.

"Bürgerinnen und Bürger erwarten sich eine sparsam agierende
Verwaltung mit einer Mobilitätsbereitschaft ihrer Mitarbeiterinnen
und Mitarbeiter. Bereits jetzt ergibt sich durch etwa 100 Amtswege,
die online abgewickelt werden können, eine entsprechende Ersparnis
für die Steuerzahlerinnen und Steuerzahler. Der öffentliche Dienst
hat sich in jedem Jahr weiterzuentwickeln", verwies Heinisch-Hosek
schließlich auf ein intensives Jahr, in dem sich im Rahmen des
Reformdialogs zehn Maßnahmen herauskristallisierten, die ab sofort
umzusetzen wären.

"Am meisten unterstützt wurden vor allem solche Vorschläge, deren
Inhalte in der Praxis noch auszubauen sind. So sprachen sich über 40
Prozent der Befragten für eine verstärkte Mobilität der Beschäftigten
in der öffentlichen Verwaltung aus. Darüber hinaus soll die Jobbörse
des Bundes ausgebaut werden, jenes Tool, das Möglichkeiten der
beruflichen Veränderung aufzeigt. Und schließlich soll abseits von
Führungspositionen dargestellt werden, welche Fachkarrieren im Sinne
einer beruflichen Neuetablierung und Verbreiterung der jeweils
eigenen Talente aufgebaut werden können", erklärte die
Bundesministerin und bedankte sich bei allen an diesem Prozess
Beteiligten. Die Umsetzung einiger Vorschläge könne man bereits in
diesem Herbst beginnen. Längerfristige Projekte, wie ein neues,
einheitliches Dienstrecht, seien mit baldigen Gesprächen in Angriff
zu nehmen.

Bilder zu dieser Veranstaltung sind über das Fotoservice des
Bundespressedienstes, http://fotoservice.bundeskanzleramt.at,
kostenfrei abrufbar.

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