GdG-KMSfB-Dürrer: "An Urheberrechtsreform führt kein Weg vorbei!"

Vergütungsregelungen müssen an gegenwärtigen Standard angepasst werden

Wien (OTS/ÖGB) - "Wir sprechen uns generell für eine Urheberrechtsreform aus. Künstlerinnen und Künstler haben ein Recht auf faire Abgeltung ihrer Leistungen", erklärte heute, Mittwoch, Thomas Dürrer, Leitender Referent in der Hauptgruppe VIII der Gewerkschaft der Gemeindebediensteten - Kunst, Medien, Sport, freie Berufe (GdG-KMSfB).++++

"Die derzeitigen bestehenden Vergütungsregelungen müssen an die gegenwärtigen technischen Standards angepasst werden", ergänzte der Stellvertretende Vorsitzende der GdG-KMSfB, Peter Weller. Kulturgut jeglicher Art dürfe nicht in den ungeschützten "Downloadgewohnheiten" verkommen.

Die Fonds der Verwertungsgesellschaften fördern, zur Hälfte aus der Urheberrechtsabgabe, unter anderem kulturelle und soziale Einrichtungen und fördern Kunstschaffende in vielen Bereichen. "Es gilt diese Einnahmen abzusichern um auch weiterhin den sozialen und existentiellen Förderungsauftrag nachkommen zu können", stellte der Vorsitzende der Sektion Musik in der GdG-KMSfB, Peter Paul Skrepek, klar.

Eine Reform der derzeitigen Vergütungsregelungen muss umgesetzt werden. Eine Anpassung an die gegenwärtigen Technologien ist im Sinne aller Kunstschaffender vorzunehmen.

Rückfragen & Kontakt:

GdG-KMSfB, Referat für Kommunikation und Öffentlichkeitsarbeit (01) 313 16 - 83 615. Informationen im Internet: www.gdg-kmsfb.at

OTS-ORIGINALTEXT PRESSEAUSSENDUNG UNTER AUSSCHLIESSLICHER INHALTLICHER VERANTWORTUNG DES AUSSENDERS | NGB0002