- 17.10.2012, 12:44:37
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GdG-KMSfB-Dürrer: "An Urheberrechtsreform führt kein Weg vorbei!"
Vergütungsregelungen müssen an gegenwärtigen Standard angepasst werden
Utl.: Vergütungsregelungen müssen an gegenwärtigen Standard
angepasst werden=
Wien (OTS/ÖGB) - "Wir sprechen uns generell für eine
Urheberrechtsreform aus. Künstlerinnen und Künstler haben ein Recht
auf faire Abgeltung ihrer Leistungen", erklärte heute, Mittwoch,
Thomas Dürrer, Leitender Referent in der Hauptgruppe VIII der
Gewerkschaft der Gemeindebediensteten - Kunst, Medien, Sport, freie
Berufe (GdG-KMSfB).++++
"Die derzeitigen bestehenden Vergütungsregelungen müssen an die
gegenwärtigen technischen Standards angepasst werden", ergänzte der
Stellvertretende Vorsitzende der GdG-KMSfB, Peter Weller. Kulturgut
jeglicher Art dürfe nicht in den ungeschützten "Downloadgewohnheiten"
verkommen.
Die Fonds der Verwertungsgesellschaften fördern, zur Hälfte aus
der Urheberrechtsabgabe, unter anderem kulturelle und soziale
Einrichtungen und fördern Kunstschaffende in vielen Bereichen. "Es
gilt diese Einnahmen abzusichern um auch weiterhin den sozialen und
existentiellen Förderungsauftrag nachkommen zu können", stellte der
Vorsitzende der Sektion Musik in der GdG-KMSfB, Peter Paul Skrepek,
klar.
Eine Reform der derzeitigen Vergütungsregelungen muss umgesetzt
werden. Eine Anpassung an die gegenwärtigen Technologien ist im Sinne
aller Kunstschaffender vorzunehmen.
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