Filmförderung auf 20 Millionen Euro angehoben - Filmindustrie begrüßt die notwendige Anhebung

Wichtige Entscheidung in der Kulturförderung

Wien (OTS/PWK730) - Das Förderungsvolumen des Österreichischen Filminstitutes wird 2013 von Euro 16,5 Mio auf die im Regierungsprogramm bereits vorgesehenen Euro 20 Mio angehoben.
Der Fachverband der Film- u. Musikindustrie, bedankt sich bei Frau Bundesministerin Dr. Claudia Schmied, für diese wichtige, in Zeiten der Budgetknappheit sicher besonders schwierige Entscheidung, die im Bereich der Kulturförderung eine nachhaltige berechenbare Basis für die Planung künftiger Filmprojekte sichert.
Der österreichische Film hat sich international in den Herzen der hochrangigsten Festivals einen bemerkenswerten Platz gesichert. Der Auftrieb im eigenen Land ist spürbar und wirkt in viele Branchen äußerst belebend mit hinein. Es ist jetzt wesentlich, dass dieses Signal beispielgebend auf die anderen unersetzlichen Bestandteile zur Finanzierung der heimischen Filmproduktion wirkt. Dazu sind einerseits die regionalen Förderer - allen voran der FFW, aber auch der ORF -zu nennen, die ihre Niveaus halten und ausbauen sollten. Eine besondere Rolle nimmt dabei die Förderung Filmstandort Österreich / FISA ein, das im Wirtschaftsministerium vor 2 1/2 Jahren eingerichtet wurde und mit einer Spitzenfinanzierung auch internationale Produktionen vermehrt nach Österreich brachte und bringt. Dort muss noch erst eine zukünftige Dotation festgeschrieben werden. "Die Evaluierung fällt auch dort sehr positiv aus und darf auf gleichbleibende Schlagkraft gehofft werden", so Danny Krausz, Obmann des Fachverbandes der Film- und Musikindustrie.

Die Creative Industries - zu denen die Filmwirtschaft als zentrales Steuerungselement gezählt werden darf - ist ein stark wachsender Industriezweig, mit neuartigen Berufsbildern, der den Zulauf junge kreativer Menschen aufgreifen kann und mit Visionen erfüllt, wie kaum eine andere Industrie es derzeit vermag. Politische Weichenstellungen wie die jetzt getroffene sind Fundamente der Zukunft unserer Branche und der heimischen Wirtschaft. (us)

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Dr. Werner Müller
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