• 16.10.2012, 13:15:47
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uniko verabschiedet gemeinsame Eckpunkte für "Pädagogenausbildung neu"

Wien (OTS) - Die Eckpunkte für die "Pädagoginnen- und
Pädagogenausbildung neu" wurden gestern, Montag, in der
Plenarversammlung der Universitätenkonferenz (uniko) einstimmig
verabschiedet. Die Universitäten, die sich als Hauptverantwortliche
für die Lehrerinnen- und Lehrerbildung (Aus-, Fort- und
Weiterbildung) der Sekundarstufe I und Sekundarstufe II (AHS, BHS,
BMHS, Neue Mittelschulen) sehen, bekräftigen darin ihre bisherigen
Forderungen, darunter die weitgehende Umstellung der Studien auf die
Bachelor/Masterstruktur (BA/MA).

Die konkrete inhaltliche Ausgestaltung der Ausbildung der
zukünftigen Lehrerinnen und Lehrer soll sich dabei an einem
gemeinsamen Rahmen orientieren. Keinesfalls darf die BA/MA-Struktur
dazu benutzt werden, um Bachelorabsolventinnen und -absolventen für
den regulären Schulunterricht heranzuziehen, da dies einer Verkürzung
und somit Qualitätsverschlechterung der Ausbildung von Lehrerinnen
und Lehrern gleichkommen würde. Voraussetzung für eine Lehrbefähigung
in der Sekundarstufe I und Sekundarstufe II ist somit ein Master-
bzw. Diplomabschluss.

"Die Universitäten sind für Modelle der Zusammenarbeit mit den
Pädagogischen Hochschulen, wie sie derzeit bereits vielfach
praktiziert werden, offen. Diese Kooperationen dürfen aber keinerlei
Verpflichtung darstellen", betont der Vorsitzende des Forums Lehre
in der uniko, Vizerektor Martin Polaschek. Er weist zudem darauf hin,
dass die Ausbildung der Betreuungslehrerinnen und -lehrer für die
sogenannte Induktionsphase reformiert und an die Universitäten
angebunden werden müsse.

Das Positionspapier ist unter folgendem Link abrufbar:
http://www.uniko.ac.at/universitaetspolitik/erklaerungen/

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