- 15.10.2012, 15:20:19
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JUGENDVERTRETUNG: Jugendschutzvereinheitlichung gemeinsam angehen!
Stimmungswandel in Kärnten könnte Weg frei machen für ein einheitliches Gesetz.
Utl.: Stimmungswandel in Kärnten könnte Weg frei machen für ein
einheitliches Gesetz.=
Wien (OTS) - Die Bundesjugendvertretung (BJV) zeigt sich erfreut über
die heutigen Aussagen von LH-Stellvertreter Kurt Scheuch, wonach die
FPK nicht länger einem einheitlichen Jugendschutzgesetz im Weg stehe
wolle. "Die Bundesjugendvertretung kämpft schon lange für ein
einheitliches Gesetz, das Jugendlichen Eigenverantwortung einräumt
und vor allem gleiche Rechte und Pflichten für junge Menschen in ganz
Österreich vorsieht. Die althergebrachte Politik von neun
unterschiedlichen gesetzlichen Rahmenbedingungen ist einfach nicht
nachvollziehbar", betont BJV-Vorsitzender Wolfgang Moitzi.
Nachdem ein Kompromiss in Sachen Jugendschutz letztes Jahr aufgrund
der Blockaden von Kärnten und Vorarlberg gescheitert ist, erhofft
sich die BJV jetzt neuen Schwung in der Debatte: "Wir hoffen, dass
sich die LändervertreterInnen nochmals der Debatte stellen und einen
neuen Versuch für ein Bundesjugendschutzgesetz starten. Die BJV steht
jedenfalls gerne für diesbezügliche Gespräche bereit", erklärt
Moitzi.
"Das Festklammern an Länderinteressen auf dem Rücken von Jugendlichen
muss jedenfalls endlich ein Ende haben", so der abschließende Aufruf
von Moitzi.
Die detaillierten Forderungen der BJV für ein einheitliches
Jugendschutzgesetz sowie Infos zu ihrer Jugendschutzkampagne stehen
auf der Website www.vereinheitlichen.at zur Verfügung.
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