JUGENDVERTRETUNG: Jugendschutzvereinheitlichung gemeinsam angehen!

Stimmungswandel in Kärnten könnte Weg frei machen für ein einheitliches Gesetz.

Wien (OTS) - Die Bundesjugendvertretung (BJV) zeigt sich erfreut über die heutigen Aussagen von LH-Stellvertreter Kurt Scheuch, wonach die FPK nicht länger einem einheitlichen Jugendschutzgesetz im Weg stehe wolle. "Die Bundesjugendvertretung kämpft schon lange für ein einheitliches Gesetz, das Jugendlichen Eigenverantwortung einräumt und vor allem gleiche Rechte und Pflichten für junge Menschen in ganz Österreich vorsieht. Die althergebrachte Politik von neun unterschiedlichen gesetzlichen Rahmenbedingungen ist einfach nicht nachvollziehbar", betont BJV-Vorsitzender Wolfgang Moitzi.

Nachdem ein Kompromiss in Sachen Jugendschutz letztes Jahr aufgrund der Blockaden von Kärnten und Vorarlberg gescheitert ist, erhofft sich die BJV jetzt neuen Schwung in der Debatte: "Wir hoffen, dass sich die LändervertreterInnen nochmals der Debatte stellen und einen neuen Versuch für ein Bundesjugendschutzgesetz starten. Die BJV steht jedenfalls gerne für diesbezügliche Gespräche bereit", erklärt Moitzi.
"Das Festklammern an Länderinteressen auf dem Rücken von Jugendlichen muss jedenfalls endlich ein Ende haben", so der abschließende Aufruf von Moitzi.

Die detaillierten Forderungen der BJV für ein einheitliches Jugendschutzgesetz sowie Infos zu ihrer Jugendschutzkampagne stehen auf der Website www.vereinheitlichen.at zur Verfügung.

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