- 13.10.2012, 13:57:47
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Fürntrath-Moretti zu SPÖ-Parteitag: Mit Zwang und Strafen ist kein Staat zu machen
Leitanträge der SPÖ-Frauen strotzen vor Zwangsbeglückungen - Unterstützung und Wahlfreiheit statt Verpflichtungen - Unternehmen "Entlasten statt belasten"
Utl.: Leitanträge der SPÖ-Frauen strotzen vor Zwangsbeglückungen -
Unterstützung und Wahlfreiheit statt Verpflichtungen -
Unternehmen "Entlasten statt belasten"=
Wien, 13. Oktober 2012 (OTS/Text) - "Die Leitanträge der SPÖ-Frauen
strotzen wieder einmal vor Zwangsbeglückungen. Die SPÖ würde am
liebsten den Familien vorschreiben, wie sie zu leben, und den
Betrieben, wie sie ihren Betrieb zu führen haben. Doch mit Zwang und
Strafen ist kein Staat zu machen. Was die Frauen, die Familien und
die Unternehmen in Österreich brauchen, sind Unterstützung und
Wahlfreiheit", betont Adelheid Fürntrath-Moretti, Abg.z.NR und
Bundesvorsitzende von "Frau in der Wirtschaft im Österreichischen
Wirtschaftsbund", anlässlich des SPÖ-Parteitags mit aller
Entschiedenheit. ****
"Bei der SPÖ regieren Zwangsverpflichtungen, wohin man nur schaut:
Die Forderung, die Väterkarenz zu verpflichten, nimmt den Familien
die Wahlfreiheit und belastet die heimischen Unternehmerinnen und
Unternehmer. Auch bei dem Vorstoß nach einer Quotenregelung schwingt
die SPÖ lieber kurzsichtig mit der verpflichtenden Gesetzeskeule,
anstatt nachhaltig bei der Ursache anzusetzen. Beim Thema
Ganztagsschule würde die SPÖ ebenfalls am liebsten alle Familien in
einen Topf werfen. Doch niemand soll verpflichtet werden, sein Kind
in eine Ganztagsschule zu geben", zählt Fürntrath-Moretti einige
Zwangsbeglückungs-Projekte der SPÖ auf.
"Auffallend ist, dass die SPÖ-Ideen immer auf Kosten der
österreichischen Unternehmen gehen. So etwa die jüngsten Vorstöße von
Ministerin Heinisch-Hosek für einen höheren Mindestlohn. Angesichts
der ohnehin angespannten wirtschafts- und finanzpolitischen Situation
würde diese Forderung eine weitere massive Belastung der Betriebe
bedeuten und tausende Arbeitsplätze gefährden", mahnt
Fürntrath-Moretti. Auch die vorgeschlagene Reduktion der
Überstundenkontingente sei in höchstem Maße kontraproduktiv. Zum
einen gebe es ohnehin eine Beschränkung auf wöchentlich zehn
Überstunden, zum anderen würden solche Vorschläge die ohnehin
schwächelnde Konjunktur zusätzlich dämpfen. Außerdem belegten
zahlreiche Umfragen, dass die Österreicherinnen und Österreicher mit
ihrer Arbeitszeit sehr zufrieden sind.
"Im Gegensatz zur SPÖ engagieren wir uns dafür, dass jede Familie die
Möglichkeit hat, das für sie individuell am besten geeignete Modell
auszuwählen - sei es bei der Kinderbetreuung, der Väterbeteiligung
oder bei der Arbeitszeit. Die Politik ist gefordert, den Frauen und
Familien die besten Rahmenbedingungen zur Verfügung zu stellen, statt
alle über einen Kamm zu scheren. Und was die heimischen Betriebe
betrifft, so muss das Motto 'Entlasten statt belasten' lauten. Denn
es sind die Klein- und Mittelbetriebe, die zwei Millionen Menschen in
Österreich beschäftigen und damit das Rückgrat der Gesellschaft
bilden", so Fürntrath-Moretti abschließend.
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