Steindl: Vermögenssteuer würde trotz Freibetrag Mittelstand angreifen

Wirtschaftsbund entkräftet ungerechte Märchen & Mythen von AK, ÖGB & Co. - Unternehmer müssten Zeche für mehr Gerechtigkeit bezahlen - Umverteilung in Österreich ist bereits enorm

Wien, 11. Oktober 2012 (OTS/Text) - "Dass Vermögenssteuern 'nur die Reichen' treffen würden, ist eine einzige Wahrheitsverdrehung", betont Konrad Steindl, langjähriger Unternehmer in der KFZ-Branche und Obmann der Sparte Gewerbe und Handwerk im Rahmen der heutigen Wirtschaftsbund-Pressekonferenz mit Generalsekretär Peter Haubner. "Eine Vermögenssteuer würde trotz sogenannter 'Freibeträge' den Mittelstand belasten. Vor allem die Klein- und Mittelbetriebe würden wieder zur Kasse gebeten werden. Denn alleine mit Betriebsgelände, Lagerbeständen und Maschinen verfügen bereits kleinere Betriebe über entsprechende Vermögenswerte", kritisiert Steindl scharf die jüngsten Belastungs-Phantasien im Vorfeld zum SPÖ-Parteitag. ****

"Arbeiterkammer und Gewerkschaftsbund sagen zwar immer, dass sie 'nur die Reichen' mit Vermögenssteuern treffen wollen, aber in Wirklichkeit wollen sie die Unternehmen treffen. Ich darf erinnern, dass die frühere Vermögenssteuer zu 80 Prozent von den Unternehmen getragen wurde und aus gutem Grund von einer SPÖ-geführten Regierung unter Vranitzky und Lacina abgeschafft wurde. Eine Wiedereinführung würde nur dazu führen, dass die Betriebe in der Substanz getroffen und Arbeitsplätze gefährdet werden. Die Klein- und Mittelbetriebe in Österreich beschäftigen schließlich zwei Millionen Menschen in Österreich", so Steidl.

Konrad Steindl entkräftet außerdem das AK/ÖGB-Märchen, dass in Österreich zu wenig umverteilt wird: "Tatsache ist, dass wir weltweit eines der Länder mit der höchsten Umverteilung sind. Ein Nettozahler schultert mittlerweile über drei Transferempfänger." Der Klassenkampf, den Arbeiterkammer und Gewerkschaftsbund hier schüren, bereite ihm Sorge, so Steindl, der abschließend festhält: "Wir Unternehmer haben jedenfalls das Ziel, Arbeitsplätze zu halten und zu schaffen, damit wir in eine gesicherte Zukunft blicken können."

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