• 11.10.2012, 11:42:34
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Haubner: Märchen von AK, ÖGB & Co. haben nichts mit der Realität zu tun

Vermögen wird bereits mehrfach besteuert - Unternehmerin Gorgosilits: Erbschafts- und Schenkungssteuer würde für Betrieb das Aus bedeuten

Utl.: Vermögen wird bereits mehrfach besteuert - Unternehmerin
Gorgosilits: Erbschafts- und Schenkungssteuer würde für
Betrieb das Aus bedeuten=

Wien, 11. Oktober 2012 (OTS/Text) - "Die Märchen von Arbeiterkammer,
Gewerkschaftsbund und Co. haben nichts mit der Realität zu tun",
betont der Generalsekretär des Österreichischen Wirtschaftsbundes,
Abg.z.NR, Peter Haubner, im Rahmen der heutigen Pressekonferenz,
gemeinsam mit der Unternehmerin Mag. Kathrin Gorgosilits und dem
Unternehmer Konrad Steindl, Abg.z.NR, Obmann der Sparte Gewerbe und
Handwerk. "So ist es schlicht und einfach falsch, dass Unternehmer
schlechte Beitragszahler sind, dass es in Österreich zu wenig
Umverteilung gibt, oder dass eine Arbeitszeitverkürzung zu mehr
Beschäftigung führen würde. Beliebt ist auch das Märchen, dass
Vermögenssteuern zu mehr Gerechtigkeit führen oder dass Erbschafts-
und Schenkungssteuern den Mittelstand nicht treffen würden", zählt
Haubner die verschiedenen AK/ÖGB-Mythen auf, die in Form einer neuen
Wirtschaftsbund-Broschüre durch Zahlen und Fakten entkräftet werden.
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"Vermögenssteuern bestrafen jeden einzelnen, der sich sein Leben lang
etwas hart erarbeitet und angespart hat. Denn AK, ÖGB und Co. sagen
nie dazu, dass eine Vermögenssteuer alle Personen treffen würde, die
Eigentum - in welcher Form auch immer - besitzen. Als Substanzsteuer
belastet sie jeden, der etwa ein Sparbuch, ein Eigenheim, ein Auto,
Schmuck oder eine Lebensversicherung hat - insbesondere aber
natürlich die Unternehmer", mahnt Haubner.

Um ein ebenso wirtschafts- und unternehmerfeindliches Gruselmärchen
handelt es sich bei dem Mythos, dass Erbschafts- und
Schenkungssteuern den Mittelstand nicht treffen würden. "Dieses
Märchen würde für zahlreiche heimische Betriebe ein böses Erwachen
bedeuten", betont Haubner. Denn die Besteuerung trifft das gesamte
Betriebsvermögen - also Gebäude, Lagerbestände, Maschinen, etc. -
das in den Unternehmen gebunden ist. Betriebsübernahmen wären damit
massiv gefährdet. Eine Tatsache, von der auch Mag. Kathrin
Gorgosilits betroffen wäre. Die Unternehmerin und ihr Vater sind im
Bereich High-Tech-Beschichtungen tätig. "Wir haben derzeit alles in
die Zukunft des Betriebs investiert, sodass kaum liquide Mittel zur
Verfügung stehen. Ich könnte mir die Erbschafts- oder
Schenkungssteuer nicht leisten, ohne Schulden zu machen. Im
schlimmsten Fall müsste ich den Betrieb schließen, wodurch meine 14
Mitarbeiter ihren Arbeitsplatz verlieren würden. Ich weiß nicht, was
daran gerecht sein soll und verstehe Arbeiterkammer und
Gewerkschaftsbund nicht", so Gorgosilits.

Abschließend betont Haubner: "Hände weg von neuen Steuern! Angesichts
der astronomisch hohen Steuer- und Abgabenquote in Österreich von 44
Prozent und im Hinblick auf die schwache Konjunkturprognose wäre es
fatal, die heimischen Betriebe und den Wirtschaftsstandort durch neue
Belastungen zu schwächen", so Haubner, der appelliert: "Ich würde mir
wünschen, dass Arbeiterkammer und Gewerkschaftsbund einmal die
gleiche Innovationskraft aufbringen würden, wenn es um die Umsetzung
von Reformen geht, wie bei der Erfindung neuer Steuern."

OTS-ORIGINALTEXT PRESSEAUSSENDUNG UNTER AUSSCHLIESSLICHER INHALTLICHER VERANTWORTUNG DES AUSSENDERS - WWW.OTS.AT | NWB

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