- 10.10.2012, 09:40:01
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ARBÖ zu Parkmurks in Wien: Politiker müssen endlich handeln
Gipfelgespräch zwischen Wien, Niederösterreich und Burgenland gefordert
Utl.: Gipfelgespräch zwischen Wien, Niederösterreich und Burgenland
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Wien (OTS) - Die Politik muss das Wiener Pickerlchaos endlich lösen
und darf die betroffenen Menschen nicht länger im Stich lassen,
fordert ARBÖ-Generalsekretärin Mag. Lydia Ninz und warnt: "Die
Situation spitzt sich von Tag zu Tag zu. Der Widerstand wächst. Es
kommt bereits zu Beschädigungen und handgreifliche
Auseinandersetzungen zwischen Anrainern, Pendlern und
Pickerlflüchtlinge sind nicht länger auszuschließen." Der ARBÖ
fordert ein sofortiges Gipfelgespräch zwischen Wien, Niederösterreich
und dem Burgenland.
Eine Ausweitung der Parkzonen lehnt der ARBÖ aber jedenfalls ab.
"Das führt im Endeffekt nur wieder dazu, dass noch mehr abkassiert
wird." Einmal mehr weist der ARBÖ darauf hin, dass das aktuelle
Parkpickerlchaos hausgemacht ist, weil die Warnungen der Experten
einfach ignoriert wurden. "Statt Probleme zu lösen wurden neue
geschaffen. Wem nützen die vielen freien Parkplätze untertags, wenn
sie von den arbeitenden Menschen praktisch nicht genutzt werden
können?", kritisiert der ARBÖ. Nicht einmal zu kleinen
Erleichterungen wie die sofortige Ausdehnung der Gratisparkzeit von
zehn auf 15 Minuten konnte man sich bisher durchringen."
Der ARBÖ schlägt vor, in den neuen Parkpickerlzonen grüne Zonen zu
schaffen. Pendler und Pendlerinnen und die arbeitende Bevölkerung
hätten darin die Möglichkeit zu einem vernünftigen Preis länger zu
parken als die maximal mögliche Kurzparkzeit von drei Stunden. Dieses
sogenannte grüne Zonenmodell hat der ARBÖ Wien schon vor Monaten in
die Diskussion eingebracht. Angesichts der chaotischen Zustände
außerhalb der erweiterten Parkpickerlzonen in Wien muss dieses System
umso rascher eingeführt werden. "Schluss mit dem politischen
Hick-Hack auf dem Rücken der arbeitenden Bevölkerung", forderten
gestern in einer gemeinsamen Aussendung bereits die drei
Landesgeschäftsführer des ARBÖ von Wien (Günther Schweizer),
Burgenland (Gabriele Rittenbacher) und Niederösterreich (Franz
Pfeiffer). Allein im Burgenland sind 70 Prozent der Pendlerinnen und
Pendler auf das Auto angewiesen. Rasch verwirklicht werden soll nach
Forderungen des ARBÖ auch die Ausdehnung der Gratis-Parkzeit von zehn
auf 15 Minuten.
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