• 08.10.2012, 11:47:00
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12 aus 17: MedUni Wien räumt bei Projektförderungen für die klinische Forschung ab

Wien (OTS) - Zwölf der heute, Montag, präsentierten 17 hochkarätigen
Projekte der Klinischen Forschung (KLIF), die bundesweit in den
kommenden drei Jahren mit insgesamt 3,3 Millionen Euro gefördert
werden, werden an der Medizinischen Universität Wien durchgeführt.
Das gaben Wissenschafts- und Forschungsminister Karlheinz Töchterle,
Christoph Kratky, Präsident des Wissenschaftsfonds (FWF) und
MedUni-Vizerektor Markus Müller auf einer gemeinsamen Pressekonferenz
bekannt.

"Ich bin stolz auf das tolle Abschneiden der MedUni Wien", freute
sich der MedUni Wien-Vizerektor für Forschung, Markus Müller. "Das
bestärkt uns in unseren Anstrengungen, ein optimales Umfeld für
hochqualitative, klinische Forschung zu schaffen." Zugleich betonte
Müller, wie wichtig die Nähe von Medizinischer Universität und AKH
Wien für den Erfolg der klinische Forschung ist: "Unsere Bemühungen
für einen Schlüsselbereich der medizinischen Forschung kommen nicht
nur dem Forschungs- und Technologiestandort Österreich, sondern ganz
besonders unseren Patientinnen und Patienten zugute."

Das Förderprogramm KLIF hat als FWF-Progamm das Ziel, nicht auf
Gewinn ausgerichtete, patientenorientierte klinische Forschung zu
finanzieren, die von akademischen Forscherinnen und Forschern
initiiert wird und deren Ergebnisse keine unmittelbaren Interessen
von Unternehmen der gewerblichen Wirtschaft bestehen. Die Forschung
muss Patientinnen und Patienten oder gesunde Probandinnen und
Probanden involvieren und auf den Gewinn wissenschaftlicher
Erkenntnisse und Einsichten zur Verbesserungen der klinischen Praxis
oder der Optimierung von diagnostischen und therapeutischen Verfahren
abzielen.

Die 12 geförderten MedUni-Projekte:

- "Bortezomid bei später humoraler Nierentransplantat-Abstoßung",
Georg. A. Böhmig
- "Strategische Kühltherapie bei Patienten mit akutem
Myokardioinfarkt (STATIM)", Christoph Testori
- "Wiener Studie zur Genetik von Suizidalität bei affektiven
Erkrankungen", Alexandra Schosser-Haupt
- "VITA-D RCT: Verbessert Vitamin D das Transplantat Oucome?", Kyra
Alexandra Borchhardt
- "Entwicklung von Schlaf-Wach-Zyklen bei Frühgeborenen und deren
Auswirkungen", Katrin Klebermaß-Schrehof
- "Quantifizierung der diffusen Myokardfibrose mit kardialer
Magnetresonanztomographie", Julia Mascherbauer
- "Prognoseparameter bei Herzinsuffizienz mit erhaltener
Linksventrikelfunktion", Diana Bonderman
- "Flicker-induzierte Änderung des retinalen Blutflusses bei
Diabetes", Leopold Schmetterer
- "Kleinhirntumore des Kindesalters - kognitives Outcome und
funktionelle Konnektivität", Christian Dorfer
- "Klinische Funktionelle Magnetresonanztomographie bei 7 Tesla",
Simon Robinson
- "Geschwindigkeitsprofile in retinalen Arterien und Venen", Rene
Werkmeister
- "Sphingosine-1-Phosphat als Biomarker für den Schweregrad von
Nahrungsmittelallergien", Eva Untersmayer-Elsenhuber

Medizinische Universität Wien - Kurzprofil

Die Medizinische Universität Wien (kurz: MedUni Wien) ist eine der
traditionsreichsten medizinischen Ausbildungs- und Forschungsstätten
Europas. Mit fast 7.500 Studierenden ist sie heute die größte
medizinische Ausbildungsstätte im deutschsprachigen Raum. Mit ihren
31 Universitätskliniken, 12 medizintheoretischen Zentren und
zahlreichen hochspezialisierten Laboratorien zählt sie auch zu den
bedeutendsten Spitzenforschungsinstitutionen Europas im
biomedizinischen Bereich. Für die klinische Forschung stehen über
48.000m2 Forschungsfläche zur Verfügung.

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