- 05.10.2012, 18:11:03
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Wöginger: Vorschläge des Zukunftsforum Soziales werden in tägliche Arbeit des ÖAAB einfließen
Teilnehmer des Zukunftsforum Soziales 2012 beschäftigten sich mit Burnout, Kindergesundheit und Freiwilligenarbeit
Utl.: Teilnehmer des Zukunftsforum Soziales 2012 beschäftigten sich
mit Burnout, Kindergesundheit und Freiwilligenarbeit=
Wien (OTS) - "Die Vorschläge werden in die tägliche Arbeit des ÖAAB
einfließen", betonte ÖAAB-Generalsekretär August Wöginger nach der
Präsentation der Arbeitsgruppen-Ergebnisse des Zukunftsforum
Soziales, das dieses Jahr unter dem Titel "Familie, Beruf, Freizeit:
Lebensqualität mit Zukunft" stand. Der Generalsekretär bedankte sich
bei allen Teilnehmern für die wertvollen und wichtigen Beiträge. Die
diesjährigen Arbeitskreise beschäftigten sich mit den Themen "Burnout
bekämpfen", "Kraftquelle Kindergesundheit" und "Sozialkapital durch
Familien- und Freiwilligenarbeit". Jeder Arbeitskreis wurde von einem
Experten begleitet. ****
Die Teilnehmer des Arbeitskreises "Burnout bekämpfen" widmeten sich
unter der Leitung von Landtagsabgeordneter Barbara Riener unter
anderem der Prävention, Behandlung und Ursachen in diesem aktuellen
Problemfeld. "Das Thema Burnout ist ein sehr breites. Die Devise
lautet: Hinschauen und nicht wegschauen. Menschen, die eine
Burnout-Situation haben, müssen entsprechende Hilfe bekommen",
betonte Riener. Die Expertise lieferte Dr. Thomas Wochele, Arzt und
Psychotherapeut. Die Teilnehmer sprachen sich für ein betriebliches
Eingliederungsmanagement nach langen Krankenständen aus. Weiters
wurde darüber diskutiert den Schutz vor Burnout als Unternehmensziel
zu etablieren und betriebliches Gesundheitsmanagement im
Arbeitnehmer-Schutz zu verankern. Burnout-Prävention müsse künftig
ein definiertes Ziel von Qualitätskriterien sein.
Unter der Leitung von ÖVP-Familiensprecherin Ridi Steibl wurde über
die "Kraftquelle Kindergesundheit" diskutiert. "Es ist enorm wichtig,
dass wir im Bereich der Familien- und Gesundheitspolitik auch über
Kinder- und Jugendgesundheit sprechen. Das Zusammenspiel zwischen
Gesundheit und Bildung muss hier einen hohen Stellenwert einnehmen,
allerdings sollte nicht die komplette Verantwortung an die Schulen
abgewälzt werden", so Steibl. Weitere Fragestellungen waren, welche
Maßnahmen notwendig sind, um ein kindgerechtes Gesundheitssystem zu
entwickeln, woher die notwendigen statistischen Daten, die als
Entscheidungsgrundlage dienen, kommen sollen und inwieweit
Pädagoginnen und Pädagogen sowie Ärztinnen und Ärzte in diesen
Prozess eingebunden sein sollen. Auch eine Reform des
Mutter-Kind-Passes beschäftigte die Teilnehmer. Als Experte stand
diesem Arbeitskreis der Präsident der Österreichischen Liga für
Kinder- und Jugendgesundheit, Prim. Dr. Klaus Vavrik, zur Verfügung.
Ismet Özdek, Tanzschulinhaber und Opernballchoreograph 2012, lieferte
die Expertise für den Arbeitskreis "Sozialkapital durch Familien- und
Freiwilligenarbeit". Der Leiter dieses Arbeitskreises, Landesobmann
des ÖAAB Burgenland und ÖVP-Wehrsprecher Oswald Klikovits, erklärte:
"Das Ehrenamt muss weiterentwickelt und weiterhin unterstützt werden.
Gerade die Vielseitigkeit macht die österreichische
Freiwilligenarbeit aus." Die Teilnehmer gingen unter anderem darauf
ein, wie man die Freiwilligenarbeit in Österreich erhöhen und
weiterentwickeln kann. Auch über Unterstützungsmöglichkeiten, Anreize
und die positive Auswirkung auf die Integration wurde diskutiert. Das
Ehrenamt in die Schulen zu bringen sei ebenso ein wichtiger Punkt,
wie sozial- und arbeitsrechtliche Absicherung für Freiwillige. Auch
die Vernetzung von Vereinen und Musikschulen im Rahmen der
schulischen Nachmittagsbetreuung stelle eine Herausforderung für die
Zukunft dar.
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